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Nacht des Wissens am Heinrich-Pette-Institut

11.06.2007 - (idw) Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg (HPI)

So sonnig und heiter wie das Hamburger Sommerwetter die Besucher der zweiten Nacht des Wissens am 9. Juni begleitete, war auch die Stimmung am Heinrich-Pette-Institut (HPI). Knapp 900 Menschen - ein Drittel mehr als im Vorjahr - kamen zum HPI und besuchten ein abwechselungsreiches Programm mit Vorträgen und Mitmachaktionen rund um das Thema "Faszination Virusforschung". "Ein wirklich interessanter Einblick in die Mikrowelten Ihres Instituts!", so bedankte sich eine Besucherin. Bereits am Eingang wurden die Besucher mit einem bunten Programm für Kinder empfangen. Schon die Kleinen konnten sich Modellviren basteln und lösten begeistert Aufgaben als Jungforscher. Hier und im Labor "Chemie-Magie"- Experimentieren mit Farben, Säuren und Basen herrschte reger Andrang. "Wir haben insbesondere unser Angebot für Familien mit Kindern stark erweitert! Toll, wie interessiert dieses Angebot angenommen wurde. Es macht einfach Spaß mit so vielen fröhlichen Kindern zu experimentieren", strahlte eine Mitarbeiterin des HPI.

Auch Laborbesuche mit anschaulichen Experimenten aus der Virus- und Tumorforschung waren weiter ausgebaut. Alle Abteilungen und mehrere Forschungsgruppen des Hauses lockten viele Besucher mit spannenden Versuchen und Demonstrationen. "Ich will ins Labor und zu Laboralltag zum Anfassen", mit diesem klaren Ziel kamen viele Besucher ans HPI. Und so hielt sich mancher Hobbyforscher bis zu 2 Stunden in den Laborräumen auf und experimentierte unter Anleitung mit Zellen, Eiweißen und DNA.

Die "Reise in die Nanowelt" und Vorführungen am Elektronenmikroskop zogen wieder viele Besucher an. Am Stereomikroskop konnten kleine Wassertierchen beobachtet werden, Videoprojektionen veranschaulichten die "Welt im Nanokosmos" und anschließend erfuhren Besucher, wie am Elektronenmikroskop gearbeitet wird. Eine technische Besonderheit am HPI interessierte viele Teilnehmer: das so genannte ESEM, bei dem lebende Mikro-Strukturen hoch auflösend untersucht werden.

Neu im Programm waren drei Veranstaltungen zur Berufs- und Studienberatung. Hier fanden sich insbesondere interessierte Oberstufenschüler ein, um sich über Karrierewege in der Forschung zu informieren.

Ein Team von 50 Kolleginnen und Kollegen des Instituts engagierte sich als Referenten, Helfer im Labor, Scouts und bei der Gastronomie. Wie auch schon bei der ersten Nacht des Wissens wurde dieses Engagement durch viele Kommentare begeisterter Besucher belohnt. Eine Familie aus Pinneberg notierte ins Gästebuch: "Sehr organisiert - übersichtlich - total freundlich - viel Personal! Interessante Themenauswahl!" Dem Wunsch vieler Besucher, die Nacht des Wissens im nächsten Jahr zu wiederholen, schließen wir uns gerne an.

Das Heinrich-Pette-Institut (HPI) widmet sich der Erforschung der Biologie humaner Virusarten (z.B. Humanes Immundefzienz Virus HIV, Hepatitis B und C Viren, Herpesviren, SV40 Tumorvirus, Leukämieviren HTLV, KSHV), der Pathogenese von Viruserkrankungen, der Abwehrreaktion des Organismus und damit zusammenhängender Probleme. Die Forschungsarbeit ist in die abteilungsübergreifenden Programmbereiche "Virus-Wirts-Wechselwirkung" und "Zelluläre Dysregulation" gegliedert.

Das HPI ist eine gemeinnützige und selbstständige Forschungseinrichtung, die der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) angehört. Gemeinsam mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und dem Forschungszentrum Borstel ist das HPI Gründungsmitglied des Leibniz-Zentrums für Infektionsbiologie (LZIF).
Weitere Informationen unter http://www.hpi-hamburg.de.
Weitere Informationen: http://www.hpi-online.de http://www.nachtdeswissens.de
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