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Innovationen zur Vermeidung von Allergien

11.06.2007 - (idw) Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung des BMELV wurde eine Richtlinie über die Förderung von Innovationen zur Vermeidung von Allergien durch Bedarfsgegenstände veröffentlicht. In Deutschland und vielen anderen Industriestaaten leiden in den letzten Jahrzehnten immer mehr Menschen an allergischen Erkrankungen. Vor allem über Pollen, Hausstaubmilben, Lebensmittel, Pflegemittel und viele andere Produkte kommen Menschen täglich mit allergenen Stoffen in Berührung. Auf Kontaktallergene reagieren in Deutschland etwa 15 bis 20 % der Bevölkerung. Mehr als 5 Mio. Menschen (rd. 7 % der Bevölkerung) erkranken zumindest einmal jährlich an allergischem Kontaktekzem. Die Tendenz ist steigend.

Aus diesen Gründen hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) einen Aktionsplan gegen Allergien aufgelegt. Dieser Aktionsplan wird nun weiter mit Leben gefüllt. Das BMELV unterstützt im Rahmen seines Innovationsförderprogramms Maßnahmen der Wirtschaft, die dazu beitragen, das Vorkommen von allergisierenden Stoffen in Bedarfsgegenständen mit intensivem Hautkontakt, wie Bekleidung, Bettwäsche, Schmuck und Spielzeug zu vermeiden oder sogar ganz zu verhindern.

Das Programm zur Innovationsförderung des BMELV soll Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer und bessere Rahmenbedingungen für Innovationen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie im Verbraucherschutz unterstützen. Das Programm beinhaltet die Unterstützung von technischen und nicht-technischen Innovationen sowie von Vorhaben zur Steigerung der Innovationsfähigkeit einschließlich Wissenstransfer. In den nächsten Jahren stehen jährlich 20 Mio. Euro für das Programm zur Verfügung.

Das Programm zur Innovationsförderung, die oben angesprochene und weitere Bekanntmachungen sowie weitergehende Informationen sind auf der Homepage der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (http://www.ble.de) unter dem Stichwort Innovationsförderung zu finden. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich für einen Newsletter-Dienst anzumelden.

Für Fragen steht der Projektträger Innovationsförderung in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gerne zur Verfügung (Dr. Holger Stöppler-Zimmer: Tel. 0228-6845-3281; E-Mail: innovation@ble.de).
Weitere Informationen: http://www.ble.de, Navigations-Stichwort "Innovationsförderung" (Programm zur Innovationsförderung, aktuelle und vergangene Bekanntmachungen zu verschiedenen Themengebieten, Merkblätter, Newsletter-Anmeldung usw.)
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