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Bayreuth: Nobelpreisträger Prof. Klaus v. Klitzing beim Abschiedskolloquium für Prof. Helmut Büttner

12.06.2007 - (idw) Universität Bayreuth

Etwas Besonderes passiert Professor Dr. Helmut Büttner - Theoretischer Physiker, einer der ersten Wissenschaftler in Bayreuth überhaupt, später dann Vizepräsident (auch der der Hochschulrektorenkonferenz/HRK) und Präsident dieser Universität - bei seinen endgültigen Abschied aus dem Wissenschaftsbetrieb: Seine Kollegen des Physikalischen Instituts haben zu seinem Abschiedskolloquium am 16. Juni im Audimax (15 Uhr) den Festkörperphysiker und Nobelpreisträger Professor Dr. Dr, h.c. mult Klaus von Klitzing eingeladen, der nun den Festvortrag halten wird. Bayreuth (UBT). Etwas Besonderes passiert Professor Dr. Helmut Büttner - Theoretischer Physiker, einer der ersten Wissenschaftler in Bayreuth überhaupt, später dann Vizepräsident (auch der der Hochschulrektorenkonferenz/HRK) und Präsident dieser Universität - bei seinen endgültigen Abschied aus dem Wissenschaftsbetrieb: Seine Kollegen des Physikalischen Instituts haben zu seinem Abschiedskolloquium am 16. Juni im Audimax (15 Uhr) den Festkörperphysiker und Nobelpreisträger Professor Dr. Dr, h.c. mult Klaus von Klitzing (Bild) eingeladen, der nun den Festvortrag halten wird. Der hatte 1985 für die Entdeckung des so genannten quantisierten Hall-Effekts den Physik-Nobelpreis erhalten.
Professor von Klitzing wird bei dem Abschiedskolloquium zum Thema "Das Maß aller Dinge: eine unterhaltsame Weltreise zur Entwicklung der Maßeinheiten" referieren Grußworte halten neben Präsident Professor Ruppert und Professor Büttners Fachkollegen Professor Walter Zimmermann auch der Würzburger Virologe und derzeitige Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Professor Volker ter Meulen.
Prof. Dr. Klaus v. Klitzing zählt in Deutschland zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Persönlichkeiten. Er forscht im Grenzgebiet zwischen modernster Halbleitertechnologie, der Basis von Handys, Computer und moderner elektronsicher Geräte, und der Grundlagenphysik. Herausragend ist seine Entdeckung des so genannten "Quanten-Hall-Effektes", für den er 1985 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde. Die mit seinem Effekt verbundene fundamentale Naturkonstante wird nach internationaler Übereinkunft "von- Klitzing-Konstante" bezeichnet. Auf diese Naturkonstante geht die allseits bekannte Einheit des elektrischen Widerstandes, Ohm, zurück.
Für den 13-fachen Ehrendoktor v. Klitzing und Vielfachpreisträger ist der Nobelpreis eine "Verpflichtung, die Begeisterung für Naturwissenschaften zu fördern". Neben seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen ist auch sein jahrelanges Engagement ganz besonders hervorzuheben, mit dem es ihm gelungen ist, jungen Menschen die Physik als faszinierendes Fachgebiet näher zu bringen. Nach ihm wurde auch der Klaus-von-Klitzing-Preis benannt, ein Förderpreis für engagierte Lehrerinnen und Lehrer naturwissenschaftlicher Fächer.
Das Abschiedskolloquium ist auch Bestandteil des "Tags der Physik" am 16. Juni, bei dem Studieninteressierten Informationen über das Physikstudium in Bayreuth mit Vorträgen, Laborführungen und Absolventenberichten erhalten.

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