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Schwimmkids durch Schwimmfix

27.06.2007 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Einladung zur Pressekonferenz am Dienstag, 3. Juli 2007, 10.00 Uhr, Olympiastützpunkt Rhein-Neckar (Seminarraum), Im Neuenheimer Feld 710, 69120 Heidelberg - Schulschwimm-Konzept des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg Manfred Lautenschläger, Ehrensenator der Ruperto Carola, initiiert und unterstützt die zweite Stufe des innovativen Schwimmfix-Konzepts des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg (ISSW). In Heidelberg sollen alle Kinder nach der vierten Klasse "in einer Schwimmart sicher schwimmen" - wie vom Bildungsplan gefordert. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport erprobt das Schwimmfix-Projekt, das landesweit Schule machen soll, im Schuljahr 2007/2008 an fünf Pilotschulen in Baden-Württemberg.

Ausgangspunkt für die Überlegungen des Schwimmfix-Konzepts war, das unzureichende Lehrer-Schüler-Verhältnis und die Lerndichte durch organisatorische Maßnahmen zu verbessern, denn ein günstiges Lehrer-Schüler-Verhältnis und eine höhere Lerndichte sind speziell beim Schwimmunterricht der Grundschulen entscheidend. 35 Prozent Nichtschwimmer sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, dass mit dem traditionellen Klassenunterricht die Vorgaben des Bildungsplanes nicht zu realisieren sind.

Zurzeit sind an 14 verschiedenen Heidelberger Grundschulen insgesamt 35 Lehrassistentinnen und Lehrassistenten im Einsatz, um für ein geeignetes Lehrer-Schüler-Verhältnis zu sorgen und eine adäquate Lernsituation zu schaffen. Zudem wird an zwei Schulen schon die Projektstufe II erprobt, bei der ergänzender Nachmittagsunterricht nur für die Nichtschwimmer stattfindet.

Dennoch waren die Vorgaben des Bildungsplans mit der ersten Stufe nicht vollständig zu erfüllen. Manfred Lautenschläger und die Projektleiter wollen nun mit der zweiten Stufe des Schwimmfix-Konzepts die Effektivität maßgeblich weiter steigern. "Das Grundrecht des Schwimmen Lernens für alle Kinder werden wir nur dann erreichen können, wenn neben der Verbesserung des Lehrer-Schüler-Verhältnisses das Zeitproblem gelöst wird, also die Kinder häufiger als nur einmal pro Woche Schwimmunterricht erhalten", so Dr. Klaus Reischle vom ISSW.

An der Pressekonferenz teilnehmen werden u. a. Manfred Lautenschläger, Ehrensenator der Universität Heidelberg, Nicole Messmer, SISI-Werke, Vertreter des Ministeriums für Jugend, Kultus und Sport Baden-Württemberg, Vertreter von Schulverwaltungen, der Stadt Heidelberg, der beteiligten Hochschulen und Grundschulen

Diskussionsbeiträge aus dem Plenum sind ausdrücklich erwünscht. Im Anschluss an die Pressekonferenz wird ein Imbiss mit Getränken angeboten. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Dr. Klaus Reischle
Prof. Dr. Klaus Roth
Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 700, 69120 Heidelberg
Tel. 06221 544689 oder 544642
Klaus.Reischle@issw.uni-heidelberg.de
Klaus.Roth@issw.uni-heidelberg.de

Dr. Sabine Hafner
Abteilung Sportwissenschaft/Sportpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 720, 69120 Heidelberg
Tel. 06221 477601
Hafner1@PH-Heidelberg.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

und
Irene Thewalt
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

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