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explore science 2007 - mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auf den naturwissenschaftlichen Erlebnistagen

27.06.2007 - (idw) Pädagogische Hochschule Heidelberg

Vielfältiges Angebot der Hochschule - wieder große Resonanz auf die von der Klaus Tschira Stiftung ausgerichtete Veranstaltung im Luisenpark Mannheim Explore science, die naturwissenschaftlichen Erlebnistage vom 24. bis 27. Juni im Luisenpark in Mannheim, erfreuen sich auch in diesem Jahr großer Resonanz bei Groß und Klein. Zum zweiten Mal - und in noch umfangreicherem Rahmen als im letzten Jahr - von der Klaus Tschira Stiftung ausgerichtet, können vor allem Kinder und Jugendliche in Mitmachausstellungen, Schülerlaboren, Wettbewerben und bei Experimentalvorträgen ihr naturwissenschaftliches Wissen spielerisch erweitern. Über 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren bereits im Vorfeld bei den explore science Schülerwettbewerben angemeldet. Dieses Mal steht das Thema "Bionik - Lernen nach dem Vorbild der Natur" im Mittelpunkt der Aktionen.
Wie schon im letzten Jahr ist die Pädagogische Hochschule Heidelberg mit Angeboten des Forschens, Lernens und Naturerlebens ein engagierter Partner der Veranstaltung. Ob Schulklassen, Kleingruppen oder einzelne Schülerinnen und Schüler: Noch bis heute Abend betreuen Wissenschaftler, Dozenten und Studierende der Hochschule Experimente und Lernstationen als geschulte Lernberater. Drei von der Hochschule ausgerichtete Schülerlabore richten sich an Schulklassen der Sekundarstufe I sowie an Grundschulklassen. Für die Jüngsten im Kindergartenalter gibt es vom hochschuleigenen Zentrum für wissenschaftliche Frühförderung spezielle Angebote, die Welt "spielerisch zu entdecken". Außerdem besteht Gelegenheit, Polarforschung hautnah zu erleben bei den Geographen der Hochschule.
Denn durch seinen Forschungsaufenthalt in der Antarktis kann Geographieprofessor Dr. Alexander Siegmund einen authentischen Eindruck vom Leben auf der Polarstation McMurdo vermitteln. Am Stand "Polarforschung" in der Baumhainhalle schlüpfen die Schülerinnen und Schüler an vier Lernstationen in die Rolle von Polarforschern. Bohrkerne werden untersucht und antarktische Gesteine genau "unter die Lupe" genommen. Das Highlight ist ein Meerwasserzirkulationsmodell. Hier kann am Modell beobachtet werden, wie die globalen Meeresströmungen durch Temperaturunterschiede angetrieben werden.
Im Schülerlabor von Biologieprofessorin Dr. Lissy Jäkel und Dr. Susanne Rohrmann steht das Hauptthema Bionik im Mittelpunkt. "Hoch hinaus mit wenig Material - Leichtbauweise im Bereich lebender Organismen" bietet Untersuchungsangebote von den Tracheen der Blütenpflanzen über die Tracheen der Insekten bis zur Konstruktion von Halmen als Vorbild für Fernsehtürme. Bei "Sauber bleiben ohne Seife" wird mit Wasser und Schmutz abweisenden Oberflächen bei Tieren und Pflanzen experimentiert. Beim "Experimentieren mit Pflanzenfarbstoffen" besteht die Möglichkeit, der Vielfalt der farbigen Blütenpflanzen auf die Spur zu kommen. In Kleingruppen werden unterschiedliche Farbstoffe mit einfachen Mitteln isoliert, um sie dann zu untersuchen oder sogar selbst zum Färben zu verwenden. Im Schülerlabor 'science live!' unter der Leitung von Chemieprofessor Dr. Michael Schallies geht es um Klima und Energie. An sechs Lernstationen erforschen Kinder und Jugendliche in Kleingruppen die physikalischen, chemischen und technischen Grundlagen der Thematik.
Auf den Erlebnistagen wird in diesem Jahr zum ersten Mal auch für Kindergärten und Grundschulen ein umfassendes Angebot bereit gestellt. Unter dem Motto "Kinder entdecken mit Sonja und Lunik das Weltall" entwickelte die Pädagogische Hochschule Heidelberg zusammen mit dem Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg einen Erlebnisbereich, bei der Kinder in die Welt der Planeten und Sterne eingeführt werden. In einem Mondlabor erforschen sie, wie Mondkrater entstanden sind. Ein großes Modell der Erde zeigt, wie besonders unser blauer Planet ist und dass es kein "unten und oben" gibt. Im Zentrum für naturwissenschaftliche Frühförderung unter der Leitung von Physikprofessorin Dr. Manuela Welzel geht's in die Luft: Beim "Brausetabletten-Rakten-Wettbewerb" werden aus Dosen, Essig, Wasser und Brausetabletten Raketen gebastelt, die hoch in die Luft fliegen. "Luftikus und Zeppeline" sind ebenfalls Flugobjekte, die selbst gebaut werden können. Und beim "Luftballon-Rakten-Wettbewerb" sausen Luftballons an einer Schnur entlang. Wer kommt am schnellsten ins Ziel?

Birgitta Hohenester

Fotos für die Berichterstattung finden Sie unter: http://www.explore-science.info/presse2007b.php.Kontakt zu Wissenschaftlern, Lehrern oder Schülergruppen aus Ihrer Region, die sich an dem Wettbewerb beteiligen, vermitteln wir Ihnen gerne. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter http://www.explore-science.info/wettbewerb.php.


Ansprechpartner:
Für die Pädagogische Hochschule Heidelberg: Kommunikationsstelle, Dr. Birgitta Hohenester und Nico Lindenthal, Tel. 06221 - 477696, E-Mail presse@vw.ph-heidelberg.de; www.ph-heidelberg.de
Klaus Tschira Stiftung gGmbH, Villa Bosch, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33,69118 Heidelberg
Renate Ries, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, renate.ries (at) kts.villa-bosch.de, Telefon: 06221-533 214 (auch vom 24. - 27. Juni unter dieser Nummer erreichbar)

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