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7. Deutscher Endometriose-Kongress: Einladung zur Pressekonferenz

18.09.2007 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Vom 26. bis 29. September 2007 findet der 7. Deutsche Endometriose-Kongress im Hotel Berlin, Berlin statt. Auf diesem Kongress werden Ärzte verschiedener Spezialisierungen, Grundlagenwissenschaftler, Vertreter der Industrie, der Presse und der Krankenkassen sowie Politiker und betroffene Frauen ihre Bemühungen bündeln, um zur Lösung der zahlreichen Fragen, welche die Krankheit Endometriose nach wie vor aufgibt, einige Schritte weiter zu kommen.
Der Kongress soll nicht nur als Plattform für den kollegialen Austausch zwischen Forschern und Praktikern, sondern insbesondere für die betroffenen Frauen und ihre Partner über die Landesgrenzen hinaus dienen. Rund 500 Teilnehmer aus dem gesamten europäischen Raum werden erwartet. Wir möchten Sie recht herzlich zur Kongress-Pressekonferenz einladen:

Termin: Donnerstag, 27. September 2007
Zeit: 14:30-15:30 Uhr
Ort: Hotel Berlin, Salon Berlin-Bangkok, Lützowplatz 17, 10785 Berlin

Themen

· Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie - AGE) - was können diese zur Verbesserung der Situation Betroffener beitragen?
· Qualitätsverbesserung der Diagnostik und Therapie durch Zentrenbildung
· Fortschritte in der Diagnostik der Endometriose
· Endometriose und Fruchtbarkeit - Neue reproduktionsmedizinische Techniken
· Lebensqualität und Krankheitsfolgen bei Endometriose - Aktuelle Daten von Patientinnen
· Translationale Forschung
· Tag der Endometriose in Deutschland am 29. September 2007

Gesprächspartner bei der Pressekonferenz sind:

· Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. h. c. Andreas D. Ebert, Kongresspräsident, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin im Vivantes Humboldt-Klinikum Berlin
· Katharina Jurk, Vorstandsvorsitzende der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.
· Prof. Dr. med. Adolf Eduard Schindler, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Endometriose Forschung, Direktor des Instituts für medizinische Forschung und Fortbildung am Universitätsklinikum Essen
· Prof. Dr. med. Dr. h. c. Karl-Werner Schweppe, Vorstandsmitglied der Stiftung Endometriose Forschung, Direktor der Frauenklinik Ammerland in Westerstede
· Dr. med. Klaus König, 2. Vorsitzender des Berufsverbands der Frauenärzte e.V.
· Prim. Univ. Prof. Dr. med. Jörg Keckstein, Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Landeskrankenhaus Villach/Österreich und Leiter der European School of Endoscopy in Villach/Österreich

Hintergrundinformation
Unter translationaler Forschung versteht man die Überführung der Erkenntnisse der Grundlagenforschung auf aktuelle Fragen der klinischen Praxis. Dadurch werden die moderne Molekularbiologie und andere Zweige der angewandten Grundlagenforschung mit der Klinik vernetzt. Mediziner kommen in den Dialog mit Biologen, Chemikenr und anderen Grundlagenforschern, um die klinischen Probleme zu formulieren, gemeinsam zu diskutieren und Lösungsansätze zu erarbeiten. Andererseits bringt die Grundlagenforschung neue Impulse und Denkansätze für die klinische Medizin. Die Ursachen der meisten Krankheiten sind auch heute nicht bekannt. Deshalb muss besonders die translationale Forschung gefördert werden, um innovative Diagnostik-, Therapie-, oder Präventionsansätze zu prüfen. Speziell beim Krankheitsbild der Endometriose könnte dies bedeuten, die molekularen Grundlagen des Östrogenstoffwechsels und der Prostaglandin-Synthese zu nutzen, um kausal die Endometriose mit selektiven Hemmern der Stoffwechselwege (z.B. mit COX-2 oder Aromatase-Hemmern) zu behandeln. Der Kongress liefert weitere interessante Beispiele der fruchtbaren Zusammenarbeit im Rahmen translationaler Forschung.

Weitere Informationen zum wissenschaftlichen Programm des Kongresses und zum deutschlandweiten Tag der Endometriose am 29. September 2007 finden Sie unter http://www.conventus.de/endometriose.


Wir freuen uns darauf, Sie in Berlin begrüßen zu können und stehen Ihnen im Vorfeld des Kongresses natürlich sehr gern als Ansprechpartner zur Verfügung.
Wenn Sie uns Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz kurz per E-Mail an romy.held@conventus.de bestätigen könnten, wäre das sehr hilfreich.

Pressekontakt
Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH
Romy Held
Telefon: 03641/35 33 229
romy.held@conventus.de

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