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Studiengang Medizininformatik startet mit dem Wintersemesters 2007/08

19.09.2007 - (idw) Fachhochschule Brandenburg

Feierliche Eröffnung des Studiengangs Medieninformation 0089/2007

19. September 2007

Mit dem Wintersemester 2007/08 startet an der Fachhochschule Brandenburg (FHB) der neue innovative Bachelor-Studiengang Medizininformatik, der von der FHB, Fachbereich Informatik und Medien, gemeinsam mit der Städtischen Klinikum Brandenburg GmbH und weiteren Partnern bestritten wird. Am

Freitag, 28. September, von 9.00 - 12.00 Uhr im Audimax der FHB, Magdeburger Straße 50,

wird der Studiengang vom Fachbereich Informatik und Medien gemeinsam mit dem Klinikum Brandenburg, dem Verein Gesund in Brandenburg e.V., Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie den Studierenden im feierlichen Rahmen eröffnet. Nach einer Begrüßung durch den FHB-Präsidenten Dr. Hans Georg Helmstädter sowie durch den Dekan des Fachbereichs Informatik und Medien Prof. Dr. Jochen Heinsohn werden der Staatssekretär Dr. Johann Komusiewicz (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur), die Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel Dr. Dietlind Tiemann, die Geschäftsführerin des Städtischen Klinikums Brandenburg GmbH Frau Gabriele Wolter sowie der Vorsitzende des Vereins Gesund in Brandenburg e.V. Dr. Thomas Wurche Grußworte sprechen. Im Anschluss wird der Studiengang gemeinsam eröffnet. Festlich umrahmt erfolgt die feierliche Ernennung der Chefärzte Dr. Eberhard Beck und Dr. Thomas Enzmann zu Honorarprofessoren durch den FHB-Präsidenten. Anschließend werden Vertreter der Firmen Safe4Net GmbH, SAP AG, Siemens AG Medical Solution, Philips Medizin Systeme GmbH sowie der Leiter des eHealth Competence Center Regensburg ihre Visionen im Bereich der Medizininformatik vorstellen. Zum Abschluss der Eröffnungsfeier besteht bei einem Büfett die Möglichkeit sich auszutauschen und weitere Kontakte zu knüpfen. Alle Medienvertreter sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Der Studiengang Medizininformatik greift eine große Menge erfolgreicher Forschungsprojekte zwischen dem Klinikum und der FHB auf. Von Seiten des Klinikums waren die beiden Chefärzte Dr. Eberhard Beck und Dr. Thomas Enzmann bereits frühzeitig in die Entwicklung des Curriculums (Studienplans) involviert. Auf Seiten der FHB ist der Fachbereich Informatik und Medien federführend. Neben Grundlagen im Bereich Naturwissenschaften und Informatik umfasst der Studienplan auch Module zu den Grundlagen der Medizin und zu computerunterstützter Medizin sowie fünf Vertiefungsmodule zur Medizininformatik. Letztere umfassen wichtige und hochaktuelle Themen wie bildgebende Systeme, Signalverarbeitung, Bioinformatik, Künstliche Intelligenz und Computervisualisierung. Komplettiert wird das Curriculum durch Veranstaltungen aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Qualitätsmanagement.

Mit diesem Wissen sollen die Absolventen in die Lage versetzt werden, die besonderen Probleme der Medizin aus der Sicht der Informatik zu begreifen und zu lösen, so dass sie sich verantwortungsvoller Aufgaben annehmen können. Als Beispiele seien z. B. die Realisierung von IT*-Systemen für Arztpraxen, Krankenhäuser und Krankenkassen genannt, sowie auch das breite Spektrum von medizinischen Dokumentationssystemen, der Anbindung medizintechnischer Systeme an Informationssysteme bis hin zu Technologie- und Organisationsberatung von Gesundheitsversorgungsinstitutionen. Fast alle Abläufe in Klinken und Laboren werden elektronisch unterstützt. Ohne Medizininformatiker kommt die Branche dabei nicht aus. Gesundheit ist entsprechend eines der drei bedeutenden Kernthemen, die die Gesellschaft für Informatik (GI e.V.) aus Sicht des Informatikjahres 2006 benannt hat.

Die FHB und das Städtischen Klinikum Brandenburg sehen in dem gemeinsamen Studiengang einen wichtigen Bestandteil des weiteren Ausbaus einer Medizininformatik und -technik in der Region Brandenburg an der Havel und der Unterstützung der Ansiedelung weiterer Firmen.

Weiterer Partner des Vorhabens ist der Verein "Gesund in Brandenburg", der die Einrichtung dieses Studiengangs als eines seiner Projekte definiert hat und in dem wichtige Praxispartner Mitglied sind. Besonders für Praxisphase und die Abschlussarbeit des Bachelor-Studiums sind solche Praxispartner wichtig. Auch große Unternehmen aus der Medizintechnik und -informatik wie die Philips GmbH in Hamburg haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.


Die Initiative integriert sich zudem bestens in das Landesinnovationskonzept (Bereich Gesundheit/Medizin) und die neuen strategischen Schwerpunkte bei den Strukturfonds der Europäischen Union EFRE und ESF 2007 bis 2013.
Weitere Informationen: http://www.fh-brandenburg.de/informatik/medizininformatik.html
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