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IP im Oktober: Neue EU-Länder - Demokratien in der Krise

27.09.2007 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Wie gefährdet ist Europas Integration durch die Wirren in Mitteleuropa? Diese Frage diskutiert die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift INTERNATIONALE POLITIK. Populismus, Nationalismus, politische Instabilität - die mittel- und osteuropäischen Länder sind krisengeschüttelt. War es voreilig, sie in die Union aufzunehmen? Gereon Schuch, Stephen Bastos und Julian Pänke sagen im Einleitungsessay der neuen IP-Ausgabe eindeutig: Nein. Eine Bewährungsprobe sind die politischen Wirren gewiss, aber keine Systemkrise. Und gerade die Mitgliedschaft in der EU birgt die Möglichkeit, Probleme gemeinsam zu bewältigen.
Wie die heutigen Europäer dabei aus der Geschichte lernen können, zeigt Wess Mitchell in seinem Beitrag: Das österreichisch-ungarische Kaiserreich war für ihn ein erster Versuch, Europa zu vereinen. Eine der wichtigsten Lehren aus seinem Untergang laut Mitchell: Ein Europa der zwei Geschwindigkeiten funktioniert nicht!
Der polnische Politikberater Marek A. Cichocki plädiert für eine europäische Bewusstseinerweiterung: Die "alten" Europäer dürfen ihm zufolge nicht vergessen, dass die "Neuen" mit Europa ganz andere historische Erfahrungen verbinden.
Weitere Themen der aktuellen Ausgabe: Der Politikwissenschaftler Gunther Hellmann kritisiert Angela Merkels Forderung nach einem deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat und Olaf Ihlau berichtet aus einem scheinbar unregierbaren Afghanistan.
Weitere Informationen: http://www.internationalepolitik.de
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