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"1.Kinderchirurgisches Ostsee-Symposium"der Universitäten Lübeck und Rostock 28.und 29.September 2007"

28.09.2007 - (idw) Universität Rostock

Neue Möglichkeiten kindgerechter chirurgischer Therapie
Lübecker und Rostocker Kinderchirurgen organisieren erste gemeinsame Konferenz

Am 28. und 29. September 2007 findet in Rostock ein Symposium zu aktuellen Fragen der Kinderchirurgie statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Ärzten der Universitäten Lübeck und Rostock. In den Fachvorträgen des "1. Kinderchirurgischen Ostseesymposiums" werden unter anderem Themen der Unfallchirurgie bei Kindern erörtert. Dabei geht es um spezielle Aspekte von Unfallverletzungen und Knochenbrüchen, die sich von der Therapie bei Erwachsenen unterscheiden. Ein weiteres Thema des Symposiums ist die Störung der Geschlechtsentwicklung bei Kindern. Zu der Veranstaltung werden etwa 100 Ärzte aus ganz Norddeutschland erwartet. "Wir unterhalten schon längere Zeit gute Kontakte nach Lübeck", sagt Professor Dr. Gerhard Stuhldreier, Leiter der Abteilung für Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Rostock. Äußerer Anlass für die gemeinsame Veranstaltung war die fast zeitgleiche Besetzung der Kinderchirurgie-Lehrstühle in Lübeck und Rostock vor vier Jahren. "Jetzt laden wir in einem ersten gemeinsam organisierten Symposium Kollegen ein, um unsere Konzepte vorzustellen und aktuelle Aspekte der Kinderchirurgie zu diskutieren", so Professor Stuhldreier.
Zwei thematische Schwerpunkte wurden für das "1. Kinderchirurgische Ostseesymposium" gesetzt.

Zum einen geht es um aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Kindern mit Unfallverletzungen. Dabei reicht die Themenpalette von der Versorgung von Schwerverletzten über die Behandlung von Verbrennungen bis zu speziellen Versorgungsmöglichkeiten bei verschiedenen Verletzungen von Arm und Bein. "Es geht darum, Grenzen abzustecken: Was ist sinnvoll bei der Behandlung von Kindern, was nicht; und wo gibt es noch ungelöste Probleme?", formuliert Professor Dr. Stuhldreier das Anliegen des Symposiums. Nicht jede Therapie bei Erwachsenen sei auch gut für Kinder, so der Chirurg weiter. "Bei Erwachsenen werden oft größere stabilisierende Eingriffe durchgeführt, um die sofortige Aktivität der Patienten zu ermöglichen. Bei Kindern müssen wir das häufig mit Rücksicht auf das Wachstum vermeiden und mit speziellen Implantaten arbeiten." Ziel ist, dass sich bei der Behandlung gerade bei Kindern immer mehr minimal-invasive Verfahren, also Behandlungsmöglichkeiten mit kleinen, schonenden Eingriffen durchsetzen.

Ein weiteres wichtiges Thema der Konferenz sei die Behandlung von seltenen Störungen der Geschlechtsentwicklung, für die sich die Universität Lübeck als Zentrum etabliert hat, mit dem das Universitätsklinikum Rostock kooperiert.

"1. Kinderchirurgisches Ostseesymposium", 28. bis 29. September 2007
PENTA Hotel Rostock (ehem. Courtyard by Marriot)
28.9.2007, 13.00 bis 18.00 Uhr
29.9.2007, 8.30 bis 13.30 Uhr

Kontakt
Professor Dr. Gerhard Stuhldreier
Abteilung für Kinderchirurgie
Universitätsklinikum Rostock (AöR)
Schillingallee 35
18057 Rostock
Tel. 0381/4946251

Professor Dr. Peter Schuff-Werner
Ärztlicher Direktor
Universitätsklinikum Rostock (AöR)
Rembrandtstraße 16/17
18057 Rostock
Tel. 0381/4945011
Fax. 0381/4945012

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