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Künstler der Alanus Hochschule gestaltet BDU-Award neu

09.10.2007 - (idw) Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Die Wirtschaftspreise des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU) haben seit gestern ein neues Gesicht. Die vom BDU verliehenen Auszeichnungen für Unternehmen und Manager, der CompanyAward und der ManagerAward, wurden erstmals von einem Künstler gestaltet. Andreas Kienlin, Professor für Bildhauerei an der Alanus Hochschule, hat die neuen Trophäen erschaffen. Die diesjährigen Preisträger, das Maschinenbauunternehmen Trumpf und Thomas Carl Schwoerer vom Campus Verlag, erhielten gestern Abend bei der Wirtschaftskonferenz des BDU in Berlin als erste die von Kienlin entwickelten Bronze-Skulpturen. "Die Skulptur steht für Vielseitigkeit, Offenheit und ein umspannendes Bewusstsein für das Ganze, so wie es der unternehmerische Prozess erfordert", erläutert Kienlin. Die offen gehaltene Arbeit symbolisiere Veränderungsprozesse, denen sich Unternehmen und Manager immer wieder stellen müssten. Bei der Neugestaltung von Unternehmens-Prozessen seien je nach Situation Widerstände oder unterschiedliche Entwicklungsstufen zu überwinden. Ziel sei aber immer, eine der jeweiligen Anforderung angemessene Ausgewogenheit zu erreichen. "Die Skulptur greift diesen zentralen Gedanken auf: Obwohl das Auge deutliche Unterschiede in der Massenverteilung der linken und rechten Seite wahrnimmt, bleibt die Balance im Gesamteindruck erhalten, ohne auf die innewohnende Dynamik zu verzichten", so der Künstler. Der Sockel aus 120-jährigem Eichenholz biete den dazu notwendigen Halt und ein verlässliches Fundament.

Andreas Kienlin, der 1955 geboren wurde, leitet seit 1985 den Fachbereich Bildhauerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Vor fünf Jahren wurde er dort zum Professor berufen. Er arbeitet vor allem mit Stein und Bronze. Die Verbindung von Kunst und Wirtschaft ist für ihn nichts Neues. Mehrere großformatige Auftragsarbeiten für Unternehmen gehören zu seinem Werk, darunter eine vier Stockwerke umspannende Plastik aus Stein und Edelstahl in der Eingangshalle der Zentrale der GLS-Bank in Frankfurt und drei ebenso hohe Wände im Verwaltungsgebäude der Weleda AG in Schwäbisch Gmünd.
Weitere Informationen: http://www.alanus.edu http://www.andreaskienlin.de http://www.bdu.de
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