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Heute forschen für die Herausforderungen von morgen

10.10.2007 - (idw) Fachhochschule Aachen

Am Freitag, 19. Oktober 2007, eröffnet die Fachhochschule (FH) Aachen im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums das Institut für Nano- und Biotechnologien (INB) am Campus Jülich. In den Nano- und Biotechnologien steckt außergewöhnliches Potenzial: Es werden neue Werkstoffe und Materialien entwickelt, Schichtstrukturen im Nanometerbereich aufgebaut, die neue oder vorher nicht bekannte Eigenschaften hervorbringen, einzelne Atome oder Moleküle untersucht und vieles mehr. Forscher auf den Gebieten der Halbleitertechnik und Nanoelektronik, der Chemo- und Biosensorik, der Mikrobiologie, Pflanzenbiotechnologie und der Zellkulturtechnik sowie der grundständigen Disziplinen Physik, Elektrotechnik, Chemie, Biologie und Materialwissenschaften stellen sich mit der Gründung des INB der Herausforderung, gemeinsam an Lösungen für aktuelle und zukünftige Fragestellungen in diesen Bereichen zu arbeiten.

Nicht zuletzt profitieren auch die Studierenden am Campus Jülich von der Bündelung der Kompetenzen: Neueste Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung am Institut fließen direkt und schnell in die Ausbildung ein. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie in Aachen ist langfristig die Forschung und Lehre auf hohem wissenschaftlichen Niveau gesichert. Durch Kooperationen mit nationalen und internationalen Universitäten ist es zudem möglich, am INB zu promovieren. Sieben Doktoranden arbeiten in den vier Laboratorien des Institutes an zukunftsweisenden Forschungsprojekten. Durch ihre Arbeit entstehen neuartige Ideen und Produkte, die unser tägliches Leben verbessern sollen. Die Forschungsfelder reichen dabei von der Informationstechnologie über die Automobiltechnik bis hin zur Pharmazie. Und auch da, wo es um den Informationsaustausch zwischen belebter und toter Materie geht, spielt die Nanotechnologie eine immer entscheidendere Rolle, beispielsweise bei der Konstruktion von Biosensoren.

Die große Vielfalt von Forschung und Lehre am neuen INB wird den geladenen Gästen beim Eröffnungssymposium des Instituts vorgestellt. Das Symposium findet im Rahmen der Institutseröffnung am 19. Oktober von 10-15 Uhr in Auditorium und Gerling-Pavillon (Heinrich-Mußmann-Straße, Jülich) statt.
Nach der Begrüßung durch den Rektor der FH Aachen, Prof. Dr. Manfred Schulte-Zurhausen, sowie dem geschäftsführenden Leiter des INB, Prof. Dr. Michael J. Schöning, berichten vier renommierte Vertreter von INB- Partnern aus Wissenschaft und Industrie unter dem Titel
"Nano- und Biotechnologien: Forschen für die Herausforderungen von morgen" über aktuelle Forschungstrends. Im Anschluss daran werden ausgewählte Forschungsprojekte des Instituts im Rahmen einer Posterpräsentation vorgestellt.
Weitere Informationen: http://www.fh-aachen.de/inb.html
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