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Endausscheidung in Performing Science

11.10.2007 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Gießener Preis für wissenschaftliche Präsentation und Lecture Performance wird am 26. und 27. Oktober 2007 verliehen Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) hat aus Anlass der 400-Jahr-Feier der Gießener Justus-Liebig Universität im Jahr 2007 erstmals einen Preis für wissenschaftliche Präsentation und Lecture Performance ausgelobt: Performing Science. Schon seit längerem beschäftigt sich das ZMI in einem zentralen Projekt mit den Auswirkungen der digitalen Medien auf die Produktion und Vermittlung von Wissenschaft sowie auf die Kommunikation unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. In diesem Zusammenhang erschien es nahe liegend, einen Preis für exzellente wissenschaftliche Präsentation auszuloben. Bedingung sollte die Benutzung eines Präsentationsprogramms wie zum Beispiel PowerPoint sein.

Um dem Unterschied, aber auch dem wechselseitigen Verhältnis von wissenschaftlicher Präsentation und innovativen Formen des künstlerischen Ausdrucks Rechnung zu tragen, wurde der Performing Science-Preis dann aber nicht nur für besonders gelungene wissenschaftliche Präsentationen (Kategorie 1) ausgeschrieben, sondern auch für herausragende Beispiele des jungen Genres "Lecture Performance" (Kategorie 2), das seit einigen Jahren für viele Choreographen, Performer, Regisseure, aber auch Theoretiker zu einem wichtigen Medium zwischen Wissenschaft und Kunst geworden ist.

Aus den über 50 eingegangenen Bewerbungen hat die Vor-Jury im August 2007 17 Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt, die zur Endausscheidung am 26. und 27. Oktober 2007 nach Gießen eingeladen wurden. Gekürt werden am Freitag, 26. Oktober, ab 9.30 Uhr auf der Probebühne des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft (Phil II, Haus A) die besten Beiträge der Kategorie "Lecture Performance" und am Samstag, 27. Oktober, ab 9.30 Uhr im Margarete-Bieber-Saal die der Kategorie "Wissenschaftliche Präsentation". Dort werden die Bewerber eine bis zu 20-minütige wissenschaftliche Präsentation oder Lecture Performance vorführen. Die Endausscheidung inklusive der Jury-Diskussionen ist öffentlich. Auf die drei Sieger in beiden Kategorien warten Preisgelder in Höhe von 3000 Euro für den ersten Preis, 1500 Euro für den zweiten und 750 Euro für den dritten Preis.

Performing Science ist ein neuartiger Preis, der den Blick auf die performative Dimension wissenschaftlicher Präsentationsformen lenken soll, bei denen Vorträge mit visuell rezipierbaren Projektionen von Text, Grafik, Bild/Video verbunden werden. Um dem Unterschied, aber auch dem wechselseitigen Verhältnis von wissenschaftlicher Präsentation und innovativen Formen des künstlerischen Ausdrucks Rechnung zu tragen, wird der Performing Science-Preis nicht nur für besonders gelungene wissenschaftliche Präsentationen vergeben, sondern auch in der Kategorie "Lecture Performance". Erfinder des Preises ist Prof. Dr. Henning Lobin, der mit Prof. Heiner Goebbels und Prof. Dr. Claus Leggewie auch die Federführung innehat. Aufgrund der großen Resonanz ist geplant, den Preis zu einer dauerhaften Institution zu machen.

Da das ZMI nur über eine beschränkte Anzahl an Plätzen verfügt und die Nachfrage groß ist, wären die Organisatoren für eine kurze Anmeldung dankbar. (sabine.heymann@zmi.uni-giessen.de).


Kontakt:
Sabine Heymann, Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI)
Ludwigstr. 34, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-16350, Fax: 0641 99-16359
E-Mail: sabine.heymann@zmi.uni-giessen.de
Weitere Informationen: http://www.performing-science.de/ (Nähere Informationen zum Programmablauf) http://www.zmi.uni-giessen.de
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