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Die Freiheit der Wissenschaft - und ihre Grenzen: Vortrag an der Uni Witten/Herdecke

19.10.2007 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Gustav Born, Medizinprofessor und Sohn des Physik-Nobelpreisträgers Max Born, ist am 29. Oktober 2007 zu Gast an der Universität Witten/Herdecke Über "Freiheit und Grenzen der Wissenschaft" spricht Prof. Dr. Gustav V.R. Born am 29. Oktober 2007 um 19.30 Uhr im großen Hörsaal der Universität Witten/Herdecke. Gustav Born ist Sohn von Max Born, dem Nobelpreisträger für Physik des Jahres 1954. Gustav Born lehrte und forschte als weithin anerkannter Mediziner unter anderem an der Universität Cambridge und am King's College in London. Der Vortrag Borns ist Bestandteil des "Dialogforums für Verantwortung und Zukunft in Bildung und Wissenschaft". Ausgerichtet wird diese öffentliche Veranstaltung von der Bildungs- und Kulturinitiative e.V. in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke.

Gustav Born thematisiert in seinem Vortrag das Spannungsfeld, welches sich daraus ergibt, dass die Wissenschaft auf der einen Seite Freiheit braucht, um voranschreiten zu können. Die Wissenschaft muss auf der anderen Seite aber auch Grenzen beachten - vor allem jene, die aus ethischen Überlegungen resultieren. Der zweite Redner des Abends ist Prof. Dr. Dieter Hoffmann. Er forscht am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und an der Humboldt-Universität Berlin. Flankierend zum Vortrag Gustav Borns widmet sich Hoffmann dem Thema "Vom Luxus des Gewissens - Albert Einstein und Max Born". Max Born und Albert Einstein zählen zu den herausragenden Physikern des 20. Jahrhunderts, sie kehrten Nazi-Deutschland den Rücken und engagierten sich auch nach dem Krieg gesellschaftspolitisch. Max Born gehörte vor 50 Jahren zu den Unterzeichnern der Göttinger Erklärung zusammen mit u.a. Carl Friedrich von Weizsäcker, Otto Hahn und Werner Heisenberg.

Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Matthias Kettner, Lehrstuhlinhaber für Philosophie an der Fakultät für das Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke, und von Prof. Dr. Detlef H. Mache, Initiator des Dialogforums und Vorstand der Bildungs- und Kulturinitiative. Die Öffentlichkeit ist bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

Kontakt:
Prof. Dr. habil. Detlef H. Mache,
Tel.: 0179-7058811,
Mail: mache@math.uni-dortmund.de
Weitere Informationen: http://www.Bildung-Kultur.org - Näheres zur Bildungs- und Kulturinitiative e.V.
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