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Mit 15 Tonnen um die Welt - Der Mensch zwischen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß

19.10.2007 - (idw) Deutsches Museum

Neugestaltung des Eingangsbereichs der Abteilung Energietechnik im Deutschen Museum
(München, 19. Oktober 2007) Klima, Umwelt, Energie sind Schlüsselworte, die im Moment nicht nur die tagespolitische Diskussion prägen, die Auswirkungen der globalen Erwärmung machen auch den Einzelnen über die Ursachen und deren Zusammenhang mit seinem Energieverbrauch nachdenklich. Der neue Eingangsbereich der Ausstellung Energietechnik im Deutschen Museum nimmt diese hoch aktuelle CO2-Diskussion auf und will dabei vor allem zum Handeln motivieren. Die Ursachen der globalen Erwärmung und deren Zusammenhang mit unserem Energieverbrauch werden in der Ausstellung auf anschauliche Weise erläutert. Auf einem Energiefahrrad kann jeder Besucher erleben, wie viel Mühe die Erzeugung von Energie bereitet. Das CO2-Spiel gibt einen Eindruck davon, welche Aktivitäten unseren "CO2-Rucksack" besonders stark aufblähen. Da Handeln gefragt ist, können die Besucher auch konkrete Energiespartipps mit nach Hause nehmen - und hoffentlich umsetzen.
Bei einer Weltumrundung per Flugzeug produzieren wir ca. 15 Tonnen CO2; das ist mehr als der gesamte Jahresdurchschnitt eines Deutschen von 11 Tonnen CO2. In unseren "CO2-Rucksack" packen wir alle Emissionen aus dem täglichen Energiebedarf und überschreiten damit weit das für das Klima verträgliche Maß.
Dr. Otmar Bernhard, Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz betont darüber hinaus, dass in Bayern klare Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen getroffen worden sind. "Wir unterstützen mit aller Kraft die Initiative den CO2-Ausstoß bis 2050 im Vergleich zu 1990 zu halbieren. In der Ausstellung im Deutschen Museum werden den Besuchern konkrete Werkzeuge in die Hand gelegt, um unsere konsequente Doppelstrategie zum Klimaschutz 'Reduktion und Anpassung' umzusetzen."
Die Energieproblematik beschränkt sich nicht ausschließlich auf den Klimawandel. Der weltweit steigende Bedarf an Energie und Auseinandersetzungen über Rohstoffe gefährden den Frieden in der Welt. "Die Wichtigkeit von technischen Lösungen und der Aufklärungsarbeit über nachhaltige Energienutzung wird durch die Vergabe des Friedensnobelpreises an den Weltklimarat, in dem auch viele bedeutende, deutsche Wissenschaftler engagiert sind, und Al Gore unterstrichen." führt Prof. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, aus.
Weitere Informationen: http://www.deutsches-museum.de/presse - weiteres Bildmaterial
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