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HRK-Präsidentin Wintermantel zur Exzellenzinitiative: Weiterführung muss möglichst schnell gesichert werden

19.10.2007 - (idw) Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der zweiten Runde der Exzellenzinitiative sagte heute die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel:

"Ich gratuliere den erfolgreichen Bewerbern in den drei Förderlinien! Ich möchte diejenigen, die mit ihren Anträgen nicht erfolgreich waren, ermutigen, die große Vorarbeit und die neuen Ideen und Konzepte als Grundlage für neue Projekte zu nutzen.

Die Exzellenzinitiative hat viel erreicht, weil sie neuen Forschungskonzepten zur Umsetzung verhilft und weil sie die Stellung der Hochschulen als Zentren der deutschen Wissenschaft wieder stärkt. Die Universitäten haben Raum erhalten, ihren jeweiligen Profilen und Zukunftsstrategien entsprechende Konzepte vorzulegen. Durch die drei Säulen Zukunftskonzepte, Cluster und Gradiertenschulen wird eine sinnvolle Verteilung der Förderung erreicht. Gleichzeitig fördert die Exzellenzinitiative die Sichtbarkeit von Leuchttürmen, was dem Gesamtsystem im internationalen Wettbewerb nützt.

Einen nachhaltigen Erfolg kann die Exzellenzinitiative aber nur erreichen, wenn sie fester Bestandteil der Forschungsförderung in Deutschland wird. Die Finanzierung weiterer Förderrunden sollte daher möglichst schnell gesichert werden.

Die zwei Runden haben in den Hochschulen einen kreativen Schub ausgelöst, der insbesondere interdisziplinäre Konzepte in großer Breite hervorgebracht hat. Diese bergen zu einem großen Teil, und auch wenn sie bei der Exzellenzinitiative leer ausgegangen sind, ein enormes Potential und sollten dem deutschen Wissenschaftssystem nicht verloren gehen.

Es ist daher wichtig, dass auch die jetzt nicht erfolgreichen Projektideen genutzt werden:
- Die Hochschulen müssen alles daran setzen, alternative Fördermöglichkeiten zu nutzen, um gute Projekte doch zu realisieren.
- Die Länder sollten das Potential erkennen und ihrerseits Wege finden, ihre Hochschulstandorte angemessen zu stärken."

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