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Elektronischer Arzneimittel-Ratgeber auf der Medica

14.11.2007 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

AiDKlinik des Universitätsklinikums Heidelberg wurde um innovative Module erweitert / Teilbarkeit von Tabletten und Rabattverträge werden berücksichtigt (Wie) vermeiden Sie Medikationsfehler!? - Bei diesem Problem unterstützt der elektronische Arzneimittel-Ratgeber AiDKlinik nicht nur Mediziner des Universitätsklinikums Heidelberg, sondern deutschlandweit immer mehr Krankenhäuser, die sich der Herausforderung der Qualitätssicherung bei der Arzneimitteltherapie stellen. Interessierte Besucher können sich bei der Medica 2007, die vom 14. bis 17. November 2007 in Düsseldorf stattfindet, vor Ort (Halle 16, Stand E41 oder in Halle 15, A11) informieren.

Der verordnende Arzt steht nicht nur der komplexen Aufgabe gegenüber, das richtige Präparat aus einem Sortiment von über 65.000 Wirkstoffen auszuwählen, sondern muss zudem Patientenmerkmale, welche die Dosierung betreffen, z.B. Alter, Geschlecht oder Begleitkrankheiten, einkalkulieren, um gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Zusätzlich muss er potenzielle Wechselwirkungen der einzelnen Substanzen untereinander berücksichtigen. Bei all diesen Schritten hilft AiDKlinik; spätestens bei einem gesetzlich vorgeschriebenen Preisvergleich wird das Nachschlagen in verschiedenen Büchern zur unlösbaren Aufgabe.

Unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Walter E. Haefeli, Abteilung Innere Medizin VI, Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie, werden kontinuierlich weitere qualitätssichernde Module für AiDKlinik entwickelt, getestet und nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten auf Wirksamkeit untersucht.

So kann mit Hilfe des Moduls "Teilbarkeit" die Zahl der Tabletten fast halbiert werden, die durch eine unsachgemäße Teilung unwirksam geworden wären. Erstmalig auf der Medica wird auch eine Erweiterung demonstriert, die die Rabattverträge verschiedener Krankenkassen berücksichtigt. Der Arzt erkennt sofort, ob das von ihm ausgewählte Präparat in der Apotheke abgegeben werden darf oder durch ein ähnliches ersetzt wird.

Ansprechpartner auf der Messe:

Jens Kaltschmidt
Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
E-Mail: jens.kaltschmidt@med.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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