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Bayreuther Workshop zur Regionalen Kooperation im Gesundheitswesen

14.11.2007 - (idw) Universität Bayreuth

Mit einer Diskussion über ein mögliches "Leuchtturmprojekt", nämlich ein regionales Logistikzentrum für das Gesundheitswesen, findet am 27. November an der Universität Bayreuth ein Workshop zum Thema "Von der Gesundheitslogistik zur integrierten Dienstleistung" statt. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Clusterinitiative, der Stadt und der Universität Bayreuth, vertreten durch Professor Dr. Torsten Eymann (Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik). Bayreuth (UBT). Um an frühere Initiativen im Bereich der regionalen Kooperation im Gesundheitswesen anknüpfen und mit konkreten Aktionsvorschlägen Neues anstoßen, findet am 27. November in der Universität ein Workshop "Von der Gesundheitslogistik zur integrierten Dienstleistung" statt. Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Bayerischen Clusterinitiative, der Stadt und der Universität Bayreuth, vertreten durch Professor Dr. Torsten Eymann (Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik), soll über ein Regionales Logistikzentrum für das Gesundheitswesen als ein mögliches "Leuchtturmprojekt"diskutiert werden. In Zusammenarbeit zwischen Regionalpolitik, Wirtschaftsförderung und Universität soll einerseits überprüft werden, ob so ein Zentrum in Oberfranken gegründet werden kann und andererseits Interessenten für eine konkrete Realisierung gewonnen werden.
Die Ziele des Regionalzentrums sind vielfältig. Neben der Schaffung eines leistungsfähigen Logistik- und Dienstleistungsnetzwerkes zwischen Gesundheitseinrichtungen, Dienstleistern und Lieferanten von Medizin- und verwandten Produkten soll die Erarbeitung einer optimierten Versorgungs- und Logistikkette und eines innovativen Abrechnungs- und Vergütungsmodells zwischen den regionalen und überregionalen Partnern erfolgen und ein ganzheitliches IT-Konzept zwischen den verschiedenen Partnern entwickelt werden.
Mit der regionalen Kooperation in Oberfranken verfolgt die Veranstaltung in innovatives Konzept, da ähnliche Ansätze aus Ballungszentren wie z.B. München, Berlin oder dem Ruhrgebiet nur bedingt übertragbar sind. Neben der Verteilung der Gesundheitseinrichtungen über eine größere Fläche führt die demographische Entwicklung in Oberfranken auch zur Notwendigkeit des Einbindens ambulanter Dienstleister, z.B. Pflegedienste sowie von Rehabilitationseinrichtungen und Seniorenheimen. Daraus ergibt sich eine Vielzahl neuartiger Fragestellungen im Detail,
Aus dem Logistikzentrum als Kernzelle können mittelfristig weitere regionale Steuerungs- und Dienstleistungsaktivitäten entstehen, z.B. im Kontext integrierter Dienstleistungen. Diese Möglichkeiten unterliegen jedoch neben betriebswirtschaftlichen auch ökonomischen und gesundheitspolitischen Nebenbedingungen, so dass in diesem Workshop nur ein Ausblick gegeben werden kann.
Anmeldungen zu der Veranstaltung werden bis einschließlich Donnerstag, 22. November, entgegengenommen. Ausführliche Informationen und das Anmeldeformular gibt es im Internet unter
http://www.bayern-innovativ.de/cluster-logistik/glog07

Weitere Informationen bei
Professor Dr. Torsten Eymann
Telefon 9 21 - 55 28 07
e-Mail eymann@uni-bayreuth.de

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