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Executive-MBA-Studenten der GISMA lernen in China

15.11.2007 - (idw) GISMA Business School

Zum ersten Mal verbrachte eine Klasse des berufsbegleitenden Executive-MBA-Programmes der GISMA Business School eine ihrer 2-wöchigen Präsenzphasen in China. Neben dem Blockunterricht in den Fächern Strategie, Internationales Management und Unternehmensanalyse standen die chinesische Wirtschaft und Kultur auf dem Stundenplan. Durch Vorlesungen, Firmenbesuche und Gastredner bekamen die 39 Teilnehmer einen guten Einblick. Für Michael Krächter (43), Leiter Einkauf bei Rheinzink, einer Tochter der Grillo-Werke, und Teilnehmer im Executive-MBA-Programm (EMBA) war es die erste Reise nach China: "Der asiatische Raum - insbesondere der chinesische - wird aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten immer wichtiger, deshalb war ich begeistert davon, diesen Markt einmal hautnah zu erleben. Auch wenn ein beruflicher Einsatz von mir in China heute nicht absehbar ist, werde ich als Führungskraft in einem global operierenden Unternehmen früher oder später Geschäftskontakte in die ganze Welt - also auch nach China - haben."

Während der zwei Wochen wohnte die Klasse in Shanghais modernem Stadtteil Pudong, in dem auch der Campus der China Europe International Business School (CEIBS) liegt, wo die Seminare und Vorlesungen stattfanden. Darüber hinaus besuchten die Teilnehmer verschiedene Unternehmen, u. a. das Roche R&D Center Co Ltd.

Bierabsatz in China

Dr. Annegret Zurawski, Academic Director der GISMA, begleitete die Klasse nach Shanghai: "Ein Gastredner hat die Teilnehmer ganz besonders beeindruckt. Der Geschäftsführer der Tsingtao Brauerei gab einen Einblick in die Vermarktung seiner Biere in China, ein boomendes Geschäft. Auf die Frage der MBA-Studenten, ob die Brauerei denn zukünftig auch nach Europa exportieren wolle, antwortete er erstaunt, dass der chinesische Markt so riesengroß sei, dass sie derzeit nur 20 Prozent beliefern könnten. Warum also solle er an ferne Länder denken, wenn er die größten Absatzchancen vor Ort noch gar nicht ausschöpfen könne. Das zeigt sehr eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Märkte Asien und Europa sein können."

Die Kunst des Small Talks

Nicht nur Strategie und Marketing sind Thema des EMBA-Programms, auch interkulturelles Know-how wird vermittelt: "Wir haben in den Vorlesungen wichtige Aspekte für geschäftliche Kontakte mit chinesischen Partnern kennen gelernt und konnten sie bei Unternehmensbesuchen gleich umsetzen. Für mich war es beispielsweise wichtig zu erfahren, dass Chinesen nicht gleich auf den Punkt kommen, sondern sich zunächst über alles Mögliche unterhalten, bevor es zur Klärung geschäftlicher Fragen kommt. Um chinesische Geschäftspartner nicht vor den Kopf zu stoßen, sollte man also - auch in Verhandlungsgesprächen - nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen", meint Krächter.

Im Anschluss an die Vorlesungszeit nutzten einige der Teilnehmer die Möglichkeit privat Zeit in China zu verbringen: "Ich hatte das Glück, dass der Arbeitgeber einer meiner Komilltionen ein Vertriebsbüro in Beijing hat. Der Kollege dort hat uns von seinen Erfahrungen mit dem Leben in China berichtet und uns die Stadt gezeigt. Es war von großem Vorteil, jemanden dabei zu haben, der sich mit der chinesischen Kultur und der Region auskannte, denn mit Englisch allein kommt man auch in Shanghai oder Beijing nicht immer weiter."

Das IMM-Programm

Ihr EMBA-Programm mit dem Namen "International Master's in Management (IMM)" führt die GISMA in Kooperation mit der Purdue University (USA), der TiasNimbas Business School (Niederlande) und der CEU Business School (Ungarn) durch. Das Programm-Format mit drei 2-wöchigen Präsenzphasen pro Jahr erlaubt berufstätigen Führungskräften auf der ganzen Welt, gemeinsam zu lernen. Die konzentrierten Präsenzphasen finden an den vier Standorten der kooperierenden Business Schools sowie in Shanghai statt.

Im aktuellen Ranking der Financial Times liegt das 22-monatige Programm aufgrund dieser Struktur insbesondere in den Kategorien weit vorn, die die Internationalität der Programme bewerten: In Bezug auf die "International Course Experience" ist es auf Platz 1, für die Internationalität der Studenten auf Platz 7 und mit 85 Prozent internationalen Dozenten liegt das Programm auch in dieser Kategorie auf den vorderen Plätzen. Insgesamt erreicht das IMM im weltweiten Vergleich Platz 11, unter den Programmen in Deutschland sogar Platz 1.


Die Bewerbungsfrist für den kommenden Jahrgang endet am 31.12.2007.
Weitere Informationen: http://www.gisma.com
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