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Laborgebäude Informatik an Fachhochschule Lausitz übergeben

16.11.2007 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit übergab der stellvertretende Leiter der Niederlassung Cottbus des Brandenburgischen Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen, Norbert Potthast, am 15. November 2007 das Laborgebäude für Informatik am Studienort Senftenberg an den Präsidenten der Fachhochschule Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, und den Kanzler, Volker Schiffer. Damit ist gesichert, dass die Hochschule das Laborgebäude für den Studienbetrieb vorbereiten kann, der darin nun zum Sommersemester 2008 aufgenommen werden soll. Hierzu sind noch umfangreiche Vorbereitungsarbeiten, so die Ausstattung mit moderner Laborausrüstung, erforderlich. Im Sommersemester soll das bis dahin fertig eingerichtete und betriebsfähige Gebäude dann feierlich eröffnet werden.

Aus einem ehemaligen Plattenbau aus den achtziger Jahren entstand auf dem Campus der FH Lausitz ein modernes, funktionales Hochschulgebäude mit Computerlaboren und einer Fassadenkomposition aus farbigem Glas mit einer Hauptnutzfläche von rund 1.800 Quadratmetern. Finanziert wurden die Gesamtbaukosten von rund 5,8 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Brandenburg. Die Gebäudeplanung oblag dem Berliner Architekturbüro Anja Beecken, während für die Haustechnikplanung das Ingenieurbüro Beck & Partner aus Bad Liebenwerda und für die Elektroplanung die Teamplan Ingenieure GmbH Berlin zuständig waren. Die am Bau beteiligten Unternehmen sind zum Großteil in der Region ansässig.

"Ich bin begeistert", sagte der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Günter H: Schulz. Nach einem von der Architektin Anja Beecken geführten Rundgang, an dem auch der Dekan des Fachbereiches Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau, Prof. Dr. Peter Biegel, der Studiendekan Informatik, Prof. Dr. Martin Weigert, sowie weitere Professoren und Mitarbeiter teilnahmen, bezeichnete er das Gebäude als Highlight auf dem Campus. Er dankte der Architektin, die sich ihrerseits bei der für die Baumaßnahme zuständigen Mitarbeiterin des Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen, Christine Schubert, für die gute Zusammenarbeit bedankte.

Für die Informatikausbildung wurden im Gebäude unter anderem Labore für Rechnersysteme, für Medizintechnik, Angewandte Informatik, Softwaretechnik, Rechnernetzwerke, Grafikdaten Digitale SV, Grafikdaten Graf. DV, Medientechnik, Telekommunikation, Datenbanken, Betriebliche DV-Anwendung und Prozessdatentechnik ausgebaut. Zur Sicherung der datentechnischen Infrastruktur sind alle erforderlichen Serverräume um die Labore gruppiert. Ebenso befinden sich Diensträume für Professoren und Mitarbeiter in dem Gebäude.

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