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Was uns schnell schalten lässt

16.11.2007 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Verkannte Proteine steuern die zuverlässige Signalübertragung in Nervenzell-Netzwerken Die Kommunikation zwischen Nervenzellen erfolgt über chemische Botenstoffe, die in kleine Bläschen, die Vesikel, verpackt werden. Um zuverlässig reagieren zu können, müssen Nervenzellen eine bestimmte Menge "akut freisetzbarer" Vesikel bereithalten. Wäre das nicht der Fall, würde die Signalübertragung zwischen Nervenzellen schnell ermüden. Besonders Prozesse, die von einer schnellen Informationsvermittlung abhängen, kämen zum Erliegen, und lebenswichtige Fähigkeiten wie etwa das Sehen oder die schnelle Ortung einer Schallquelle wären unmöglich. Neurowissenschaftler des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin in Göttingen haben nun herausgefunden, dass CAPS-Proteine, die bisher nur für ihre Rolle bei der langsamen Ausschüttung von Hormonen bekannt waren, auch die schnelle Informationsweiterleitung in Nervenzell-Netzwerken des Gehirns steuern (Cell, 16. November 2007).
Weitere Informationen: http://goto.mpg.de/mpg/pri/200711131/
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