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Umgang mit Sterben und Tod im Judentum heute

21.01.2008 - (idw) Universität Erfurt

"Der Umgang mit Sterben und Tod im Judentum heute" lautet der Titel einer Gastvorlesung, die am Mittwoch, dem 23. Januar 2008 um 20 Uhr im Hörsaal Kiliani in der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt in der Domstraße 10 stattfindet. Referent ist Rabbiner Jonah Sievers aus Braunschweig. Zu der öffentlichen Veranstaltung laden der Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt und das Katholische Forum im Land Thüringen ein. Wie man Sterbende begleiten kann, wie man mit Tod und Begräbnis umgeht und welche Formen des Totengedächtnisses heute sinnvoll sind, lauten Fragen, die in der Gesellschaft zunehmend auf Resonanz stoßen. Die großen Religionsgemeinschaften Judentum, Christentum und Islam suchen mit langer Tradition darauf nach Antworten. Sie sehen sich durch die säkulare Gesellschaft immer wieder herausgefordert, ihre eigenen Überzeugungen und Rituale neu zu erklären und fortzuschreiben. Wie die Liturgie des Judentums angesichts von Sterben und Tod aussieht, welche Antworten es im Judentum etwa mit Blick auf Diskussionen um die Kremation gibt, welche Formen des Totengedächtnisses heute praktiziert werden, wird der Referent erläutern. Jonah Sievers, geb. 1971, ist Gemeinderabbiner in Braunschweig. Er wurde nach dem Studium am Leo Baeck College in London ausgebildet. Sievers, der u.a. Mitherausgeber des im Gütersloher Verlagshaus erscheinenden hebräisch-deutschen Jüdischen Gebetsbuchs ist, betreut weitere Gemeinden in Niedersachsen.

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