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"Mehr Herzinfarkte während der Fußball-WM 2006?"

22.01.2008 - (idw) Klinikum der Universität München

Die Bedeutung von emotionalem Stress, zum Beispiel bei wichtigen Fußballspielen, als Auslösemechanismus für Herzrhythmusstörungen oder einen Herzinfarkt wird kontrovers diskutiert. Die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland ermöglichte uns zu untersuchen, ob es bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft zu einer Zunahme von Herzinfarkten oder gefährlichen Herzrhythmusstörungen kommt.

Von 24 Notarztstandorten (Kliniken, Boden- und Luftrettung) aus München und Umgebung wurden Notarztprotokolle ausgewertet. Es wurden die Patienten in die Studie mit eingeschlossen, die wegen eines kardiologischen Notfalls den Notarzt riefen und von diesem behandelt und in eine Klinik eingewiesen wurden. Die gewonnenen Daten über das Auftreten derartiger Notfälle während eines Fußballspieles der deutschen Mannschaft wurden anschließend mit der Ereignishäufigkeit in den Jahren 2003 und 2005 verglichen.

Die nun vorliegenden statistisch abgesicherten Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen zu. Die Referenten stellen die interessanten Details bei einer Pressekonferenz vor und stehen für weitere Fragen zur Verfügung.

PRESSEKONFERENZ
31. Januar 2008
11-12 Uhr
Konferenzraum der Verwaltungsdirektion
Klinikum der Universität München, Campus Großhadern
Marchioninistraße 15, 81377 München
(Zugang über Würfel EF von der Besucherstraße)

Als Referenten werden teilnehmen:
Prof. Dr. Gerhard Steinbeck, Direktor Medizinische Klinik I

Prof. Dr. Helmut Küchenhoff, Leiter Statistisches Beratungslabor der LMU

Dr. Ute Wilbert-Lampen, wissenschaftliche Assistentin in der Medizinischen Klinik I

Bitte teilen Sie uns auf beiliegendem Antwortfax bis spätestens 29. Januar 2008 mit, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen können.

Klinikum der Universität München
Im Klinikum der Universität München (LMU) werden an den Standorten Großhadern und Innenstadt jährlich rund 83.000 Patienten stationär und 371.000 Patienten ambulant be-handelt. Die 44 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über 2.400 Betten. Von insgesamt 9000 Beschäftigten sind rund 1800 Mediziner. Forschung und Lehre ermögli-chen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das Klinikum der Universität München zählt zu den größten Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und hat im Jahr 2005 mehr als 55 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben. Das Klinikum der Universität München ist seit Juni 2006 Anstalt des öffentlichen Rechts.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.klinikum.uni-muenchen.de

Philipp Kreßirer
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der Universität München
Frauenlobstr. 9-11
80337 München

Tel: 089 / 5160-8070
Fax: 089 / 5160-8072
E-Mail: philipp.kressirer@med.uni-muenchen.de

ANTWORTFAX

PRESSEKONFERENZ
31.Januar 2008, 11-12 Uhr

"Mehr Herzinfarkte während der Fußball-WM 2006?"
Medizinische Klinik I
Marchioninistr. 15, 81377 München
Raum: Konferenzraum der Verwaltungsdirektion, Würfel EF

Am Pressegespräch
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Redaktion:
Tel. und Fax:
Anmerkungen:

Bitte schicken Sie das Antwortfax bis Dienstag, 29. Januar 2008, an die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Fax: 089 / 5160 - 8072).

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