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Innovationsbericht 2007: Landesregierung ist mit Innovationsstrategie auf dem richtigen Weg

23.01.2008 - (idw) Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

Aufholjagd erfordert weiter große Anstrengungen Der Innovationsbericht 2007 bestätigt der Landesregierung, mit ihren Reformen und der Konzentration der Förderung auf zukunftsweisende Technologiefelder auf dem richtigen Weg zu sein. Zugleich unterstreicht er die großen Herausforderungen, vor denen das Bundesland steht. Der Bericht, den Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart heute in Düsseldorf vorstellte, untersucht jedes Jahr den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen wissenschaftlich. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft sowie Wirtschaftswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und des Ruhr-Forschungsinstituts für Innovations- und Strukturpolitik haben die Studie im Auftrag des Innovationsministeriums angefertigt.

Der aktuelle Bericht legt einen Schwerpunkt auf regional vertiefte Analysen der Bereiche Biotechnologie, Neue Werkstoffe/Mikro- und Nanotechnologie sowie Produktions-, Medizin-, Energie-, und Umwelttechnik. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte: "Die Studie bestätigt, dass diese Zukunftstechnologien für unser Land von herausragender strategischer Bedeutung sind." Für die vom Innovationsministerium gestarteten Initiativen auf den Feldern Biotechnologie, Energieforschung sowie Mikro/Nano/Neue Werkstoffe stehen in den kommenden Jahren 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Innovationsbericht schreibt auf Basis der aktuellsten verfügbaren Zahlen die Innovationsindikatoren fort. Ergebnis: 2005 flossen in Nordrhein-Westfalen 1,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts in Forschung und Entwicklung, 2004 waren es 1,78 Prozent. Der Bundesdurchschnitt lag in beiden Jahren bei 2,49 Prozent. Diese FuE-Quote war in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 15 Jahren stetig weiter hinter den Bundesdurchschnitt zurückgefallen.

"Dieser Ansatz einer Trendumkehr wie auch Verbesserungen in der Patentstatistik sind ein erster Silberstreif am Horizont, aber die Aufholjagd bleibt ein riesiger Kraftakt", sagte Pinkwart. Dies gilt gerade gegenüber Ländern wie Bayern (2,9 Prozent) und Baden-Württemberg (4,2 Prozent). Nordrhein-Westfalen erhöht daher auch weiterhin seine Anstrengungen, um durch zielgerichtete Förderung von Spitzenforschung eine Hebelwirkung für mehr private Investitionen zu schaffen: Neben den insgesamt mindestens 300 Millionen Euro Forschungsförderung für die Zukunftstechnologien fließen aus der Exzellenzinitiative in den kommenden Jahren 225 Millionen Euro in die Forschung an NRW-Universitäten. Zusätzlich werden in den Jahren 2008 bis 2011 aus dem Innovationsfonds 160 Millionen Euro für herausragende Projekte der Spitzenforschung bereit stehen. Pinkwart betonte: "Wir brauchen allerdings auch ein erheblich größeres Engagement der Wirtschaft in Forschung und Entwicklung, wenn Nordrhein-Westfalen bis 2015 Innovationsland Nummer 1 werden soll." Vor diesem Hintergrund sei die Ankündigung des Initiativkreises Ruhrgebiet nur zu begrüßen, in der sich die darin zusammengeschlossenen Unternehmen verpflichtet haben, ihre F&E-Ausgaben bis 2015 zu verdoppeln.

Sie finden den Innovationsbericht 2007, der aus einem Indikatoren- und einem Schwerpunktbericht besteht, sowie eine Kurzfassung der wichtigsten Ergebnisse zum Download als PDF-Datei in der Spalte
"Kontext MIWFT" unter: http://www.innovation.nrw.de/Ministerium/Innovationsstrategie/index.html

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