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Qualifikationschancen für mehr Sicherheit. Der 4. Hochschultag Betriebssicherheitsmanagement an der TFH Georg Agricola

23.01.2008 - (idw) Technische Fachhochschule Georg Agricola

Betriebssicherheit wird in modernen Unternehmen und Behörden zunehmend als Managementaufgabe gesehen, die ein breites Spektrum an Fachgebieten in sich vereint. Der bundesweit einzigartige Master-Studiengang Betriebssicherheitsmanagement (BSM) an der TFH Georg Agricola bündelt die Disziplinen Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Qualitätsmanagement, Umweltschutz, Datenschutz und Betriebssicherheit. Auf dem 4. Hochschultag Betriebssicherheitsmanagement, der am 22. Januar in der TFH stattfand, konnten sich Studieninteressierte und Unternehmer über Inhalte und Perspektiven des Studiengangs und des Berufsfelds informieren. Die Anmeldefrist für den Master-Studiengang läuft noch bis zum 15. Februar 2008. Zu Beginn des Hochschultags betonte TFH-Präsident Professor Dr. Jürgen Kretschmann, dass die TFH Georg Agricola mit ihren berufsbegleitenden Studien- und Weiterbildungsangeboten Vorreiter des Lebenslangen Lernens sei. "Der Master-Studiengang BSM ist ein schönes Beispiel für die zukunftsträchtigen Möglichkeiten zur Aufstiegsqualifikation, die die TFH Georg Agricola bietet. Gerade im Bereich Betriebssicherheit ist die Nachfrage danach sehr groß."

Die TFH Georg Agricola führt den Studiengang Betriebssicherheitsmanagement in Kooperation mit führenden Berufs- und Fachverbänden durch. Als Vertreter der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. (GDD) wies deren Geschäftsführer, RA Andreas Jaspers, darauf hin, dass die jahrzehntelange praktische Erfahrung der GDD in die Ausgestaltung der Datenschutz relevanten Studieninhalte eingeflossen sei. "Die GDD freut sich darauf, diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit der TFH weiter fortzusetzen."

Dipl.-Sozialwirt Wieland Wettberg, wissenschaftlicher Dozent an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), schilderte seine Erfahrungen als Lehrbeauftragter des Studiengangs und Vertreter des Kooperationspartners BAuA: "Mich hat von Anfang an die Konstellation des Studiengangs als praxisorientiertes, breit angelegtes Ausbildungsangebot gereizt."

Gemeinsam mit dem BGAG-Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung plant die TFH, den Master-Studiengang BSM künftig auch in einer TFH-Außenstelle in Dresden zu etablieren. "Wir sind zuversichtlich, in Dresden ein Studienangebot mit der gleichen Qualität wie in Bochum anbieten zu können.", blickte Dr. Volker Didier, Bereichsleiter Bildungsmarketing des BGAG-Instituts in die Zukunft. "Für die Initiative der TFH Georg Agricola zur Errichtung einer Außenstelle und für die Kooperationsbereitschaft gegenüber dem BGAG sind wir dankbar."
Der für den BSM-Studiengang zuständige TFH-VizePräsident Professor Dr. Schulz ergänzte dazu, dass die TFH angesichts der hohen Nachfrage aus den neuen Bundesländern die Planungen für die Dresdener TFH-Dependance weiter beschleunigen wolle.

Professor Schulz stellte mit Dr.-Ing. Dirk S. Sohn auch den designierten neuen Leiter des Bochumer BSM-Masterstudiengangs vor. Dr. Sohn skizzierte in seinem Vortrag das vielfältige Arbeitsfeld, in dem sich die Absolventen des Studiengangs bewegten. "Der Betriebssicherheitsmanager ist ein Generalist, der die gesetzlichen Rahmenbedingungen und betriebliche Gegebenheiten zusammenführt, um effiziente und erfolgreiche Unternehmensführung sicherzustellen." Der enge Praxisbezug, den der BSM-Studiengang durch seine Lehrkräfte biete, sei entscheidend dafür, dass sich die Studierenden in einem dynamisch wandelnden Berufsfeld etablieren könnten.

Dass die Bochumer Absolventen seit Beginn des Master-Studiengangs auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt sind, davon konnte Silvester Siegmann berichten. Er ist einer der ersten, die den TFH-Studiengang mit dem Master of Science Betriebssicherheitsmanagement abgeschlossen haben. Heute ist Siegmann am Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf tätig. "Der Master-Studiengang war für meine Kommilitonen und mich eine besonders attraktive Chance zur Weiterqualifikation. Schließlich berechtigt der Master-Abschluss zum Zugang in den höheren Dienst. Außerdem bietet er ein ganzes Bündel an Zusatzqualifikationen - wie beispielsweise die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit oder zum zertifizierten Qualitätsbeauftragten - die man sonst nur mit erheblich höherem Aufwand und größeren Kosten erwerben könnte." Als Vorsitzender des "Arbeitskreises Betriebssicherheitsmanagement" (AK BSM) betonte Siegmann, dass es nun darauf ankomme, das Berufsbild Betriebssicherheitsmanager und damit auch den gleichnamigen Studiengang, in der Arbeitswelt weiter zu etablieren.


Bei einem abschließenden Get together hatten Studieninteressierte und weitere Besucher des Hochschultags die Gelegenheit zum Dialog mit den Vortragenden.
Weitere Informationen: http://eit.tfh-bochum.de/index.php?id=eit_betriebssicherheit - Weitere Informationen zum Master-Studiengang Betriebssicherheitsmanagement
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