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Heimliche Stars der Wirtschaft sind eine Marke für sich

05.02.2008 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Kongress an der Universität Witten/Herdecke thematisiert am 8. und 9. Februar 2008 die öffentliche Erwartungshaltung an Familienunternehmen / Einladung zum Pressegespräch am 8. Februar um 11.15 Uhr "Die älteste deutsche Privatuniversität setzt bereits seit zehn Jahren erfolgreich auf ein für unsere Gesellschaft und Volkswirtschaft sehr bedeutsames Thema", schreibt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Grußwort zum zehnten Kongress für Familienunternehmen an der Universität Witten/Herdecke, der am 8. und 9. Februar 2008 stattfinden wird. Der diesjährige Kongress mit mehr als 200 Teilnehmern aus Familienunternehmen - diesen "heimlichen Stars der Wirtschaft", so die Kanzlerin weiter - trägt das Motto "Marke Familienunternehmen". Schirmherr ist Dr. Wolfram Freudenberg, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Unternehmensgruppe Freudenberg.

Familienunternehmen erbringen mehr als die Hälfte der deutschen Bruttowertschöpfung, rund 70 Prozent aller Arbeitsplätze sind hier angesiedelt. Die Wittener Kongresse, die mittlerweile zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa gehören, bieten Familienunternehmern die Möglichkeit, gemeinsam mit renommierten Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft Themen dieses besonderen Lebens- und Arbeitsumfeldes zu diskutieren. Der aktuelle Kongress - wie immer von Wittener Studierenden organisiert - setzt sich in rund 40 Workshops mit der Erwartungshaltung der Gesellschaft und dem Selbstverständnis von Familienunternehmen auseinander.

Familienunternehmen wird oftmals eine bestimmte Identität zugeschrieben. Die "Marke Familienunternehmen" beinhaltet dabei Eigenschaften wie soziale Verantwortung, Unabhängigkeit und unternehmerisches Ethos. Der Kongress geht der Frage nach, wie dieses Potenzial als Wettbewerbsvorteil nutzbar gemacht werden kann. Er fragt aber auch, welche Erwartungen Familienunternehmen zukünftig überhaupt erfüllen können oder wollen. Welchen Einfluss auf das Unternehmensethos haben etwa die Globalisierung und der Wettbewerbsdruck aus Osteuropa und Asien? Und möchten Familienunternehmen auch dann noch als traditionsbewusst gelten, wenn die Gefahr besteht, als "bieder" wahrgenommen zu werden? Wann also profitieren Familienunternehmen von bestimmten Zuschreibungen, und wann können sie sogar hinderlich sein?

Im Rahmen des Kongresses werden auch erste Ergebnisse einer Erhebung zum Image von Familienunternehmen vorgestellt. Bei der Studie kooperiert das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke mit dem Bremer Methoden- und Beratungsunternehmen "nextpractice". Für das Forschungsprojekt wurden Medienexperten und Konsumenten in ausgewählten Regionen Deutschlands befragt.

Für angehende Unternehmensnachfolger bietet der Kongress ein Novum: Die erstmals ausgerichtete "NachfolgerSchule" richtet sich an die nächste Generation im Alter von 15 bis 28. Hier geht es um die Vorbereitung der Nachfolger auf die Übernahme des Unternehmens, um einen verantwortungsvollen Umgang mit geerbtem Geld und um die Frage "Wie gehe ich mit meinen Eltern um?". Denn aus der familiären Nähe ergeben sich Konflikte auf der sachlichen Unternehmensebene. Deshalb ist es unerlässlich, bestimmte Spielregeln einzuhalten, damit auch weiterhin ein gutes Verhältnis unter den Familienmitgliedern gewährleistet ist. In der "NachfolgerSchule" bleiben die Newcomer übrigens unter sich. Eltern dürfen nicht teilnehmen.

Zu den rund 70 Referenten des Kongresses aus Wirtschaft und Wissenschaft zählen unter anderem Dr. h. c. Michael Klett (Klett Verlag), Dr. Thomas Middelhoff (Arcandor), Hartmut Knothe (Lange & Söhne), Joachim Ihrcke (German Chamber of Commerce Singapur), Friedrich von Metzler (Bankhaus Metzler), Annette Roeckl (Roeckl Handschuhe), Sabine Strick (Chefredaktion WIR Magazin), Michael Storm (Schmolz + Bickenbach KG) und Prof. Dr. Arist von Schlippe (Wittener Institut für Familienunternehmen). Darüber hinaus werden Dr. Florian Langenscheidt (Langenscheidt Verlagsgruppe) und Martin Schoeller (Schoeller Group) mit Keynotes zu dem Kongress beitragen.

Ein Hinweis an die Redaktionen:
Die Veranstaltung ist schon seit einiger Zeit ausgebucht. Vertreter der Medien sind nach vorheriger Anmeldung und Absprache willkommen. Herzlich einladen möchten wir Sie zu unserem Pressegespräch am Freitag, 8. Februar um 11.15 Uhr in den Räumen des Präsidiums, 1. Etage des Campusgebäudes an der Alfred-Herrhausen-Str. 50, 58448 Witten. Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung: Prof. Dr. Birger Priddat (Präsident der Universität), Alexander Krappe (Organisationsteam), Dr. Wolfram Freudenberg (Schirmherr), Prof. Dr. Peter Kruse (nextpractice) und Prof. Dr. Arist von Schlippe (WIFU).


Kontakt: Alexander Krappe, 0176-64194624
krappe@familienunternehmer-kongress.de
Weitere Informationen: http://www.familienunternehmer-kongress.de
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