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Alternativen zum Bootcamp

25.02.2008 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Tagung in der Universität Heidelberg am 3. und 4. März 2008: Multifamilientherapie, Elterncoaching oder multisystemische Therapie / Journalisten sind herzlich eingeladen Jugendkriminalität und "Bootcamps" sind nach dem hessischen Wahlkampf aus den Schlagzeilen verschwunden. Der Umgang mit Gewalt von Jugendlichen in der Familie oder auf der Straße bleibt aber weiterhin eine gesellschaftliche Herausforderung. Aus der systemischen Familientherapie kommen Interventionsmöglichkeiten, die auch in besonders schwierigen Fällen durchaus Erfolg versprechen: Elterncoaching, Multifamilientherapie und multisystemische Therapie.

Eine Tagung unter Leitung des Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie, Prof. Dr. Jochen-Schweitzer, Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg, zusammen mit Prof. Dr. Arist von Schlippe von der Uni Witten-Herdecke bringt die prominenten Vertreter der drei Ansätze zusammen: Den israelischen Psychologieprofessor Haim Omer, Tel Aviv, den amerikanischen Professor für Psychologie an der University of Missouri Chuck Borduin und den in London arbeitenden Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie Eia Asen. Rund 350 bis 400 Fachleute aus Pädagogik, Beratung und Psychotherapie werden zur Tagung in der Universität Heidelberg erwartet.

Abgeschlossen wird die Tagung mit einer "politischen Podiumsdebatte: Systemische Therapie, Prävention und Familienpolitik", an der auch Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner teilnimmt.

"Elterncoaching trifft Multisystemtherapien - with a little help from my friends"
am 3. und 4. März 2008 von 10 bis 17.15 Uhr
Neue Universität, am Universitätsplatz, 69117 Heidelberg

Veranstalter: Helm-Stierlin-Institut in Heidelberg (Mitgliedsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie, DGSF) zusammen mit dem Universitätsklinikum Heidelberg, der Universität Witten-Herdecke und dem Institut für Familientherapie Weinheim.
Journalisten sind herzlich eingeladen.

In der Multifamilientherapie arbeiten mehrere Familien gemeinsam mit zwei Therapeuten an ähnlichen Problemen und therapieren sich so auch gegenseitig. Bei der "Multisystemischen Therapie (MST)" handelt es sich um ein hervorragend organisiertes und empirisch evaluiertes amerikanisches Therapieprogramm, das vor allem für straffällig gewordene Jugendliche entwickelt wurde und als "Therapieorte" auch Schule, Nachbarschaft oder Freundeskreise einbezieht. Systemisches Elterncoaching nach dem Ansatz von Haim Omer stärkt "elterliche Präsenz" und gibt damit hilflos gewordenen Eltern neue Handlungsmöglichkeiten.

Infos zur Tagung im Internet:
www.hsi-heidelberg.com/foren/forum_6.php

Weitere Information und Anmeldung zur Berichterstattung bei:
Prof. Dr. Jochen-Schweitzer
Universitätsklinikum Heidelberg
Institut für Medizinische Psychologie
Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg
Tel: 06221/56 81-52 (- 51, -56)
oder:
Bernhard Schorn, DGSF
Christophstraße 31, 50670 Köln
Tel: 0221/61 31 33, Fax: 0221/9 77 21 94
E-Mail: schorn@dgsf.org

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

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