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Rauchstopp für gesündere Zähne und Risikoreduktion für Krebs von Mundhöhle, Rachen und Speiseröhre

03.04.2008 - (idw) Deutsches Krebsforschungszentrum

Countdown "Rauchfrei 2008 - 10.000 Euro zu gewinnen" läuft: Die Aktion für Raucher und Nichtraucher Ein Rauchstopp verzögert den Abbau des zahnfixierenden Knochens und verringert die Tiefe der Zahnfleischtaschen. Eine schwere Parodontalerkrankung betrifft in Deutschland etwa 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Mehr als 70 Prozent der Zahnarztpatienten mit der chronisch verlaufenden Erkrankung sind Raucher. Sie haben gegenüber Nichtrauchern ein etwa fünf- bis sechsfach höheres Risiko für diese Erkrankung. Es ist umso höher, je mehr und je länger geraucht wird: Starke Raucher, die über 20 Jahre lang mehr als 20 Zigaretten pro Tag rauchen, haben sogar ein 20-fach höheres Erkrankungsrisiko.

Ein Rauchstopp verbessert die Mundgesundheit und reduziert zudem das Risiko für Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs bereits innerhalb weniger Jahre. Bis zu 90 Prozent der Tumoren der Organe, die mit dem Tabakrauch direkt in Kontakt kommen, wie Mundhöhle, Kehlkopf, Speiseröhre und Lunge, werden durch das Rauchen verursacht.
Ein Anreiz zum Rauchstopp bietet die Aktion "Rauchfrei 2008 - 10.000 Euro zu gewinnen", bei der Raucher und Raucherinnen gewinnen können, nicht nur mehr Gesundheit, sondern auch einen Geldpreis. Die Anmeldung muss bis zum 1. Mai 2008 erfolgen: im Internet unter www.rauchfrei2008.de oder per Teilnahmekarte. Die Flyer liegen bundesweit in Apotheken und bei Krankenkassen aus. Auch Nichtraucher können teilnehmen und gewinnen, wenn sie einen Raucher zum Rauchstopp motivieren und dabei unterstützen. Insgesamt werden 10.000 Euro verlost.

Informationen und Anmeldung: www.rauchfrei2008.de

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat die Aufgabe, die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu untersuchen und Krebsrisikofaktoren zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sollen zu neuen Ansätzen in Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen führen. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.
Diese Pressemitteilung ist abrufbar unter www.dkfz.de/pressemitteilungen
Weitere Informationen: http://www.dkfz.de
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