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Minister Pinkwart: "Der Spatenstich für das E.ON-Institut ist ein gutes Signal für die Energieforschung in NRW"

04.04.2008 - (idw) Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

Land investiert 15,6 Millionen Euro in den Bau des E.ON-Instituts Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat heute gemeinsam mit dem Rektor der RWTH Aachen, Prof. Burkhard Rauhut, und Dr. Wulf H. Bernotat, dem Vorstandsvorsitzenden von E.ON, den ersten Spatenstich für das E.ON-Energieforschungszentrum gesetzt. Pinkwart sagte: "Dieser Spatenstich ist ein gutes Signal für die Energieforschung in Nordrhein-Westfalen. Das neue Forschungszentrum ist eines der ehrgeizigsten Public-Private-Partnership-Vorhaben einer deutschen Hochschule mit einem Unternehmen. Als Kernstück einer weltweiten Forschungs- und Entwicklungsinitiative von E.ON stärkt diese Kooperation das Vertrauen in den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen."

Pinkwart betonte: "Eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare
Energieversorgung ist eine der entscheidenden Zukunftsfragen unserer Gesellschaft. Die Energieforschung hat deshalb einen herausragenden Stellenwert in der Innovationspolitik des Landes. Nordrhein-Westfalen, das Energieland Nr. 1 in Deutschland, soll bis 2015 auch Energieforschungsland Nr. 1 werden."

Das Land investiert 15,6 Millionen Euro in den Bau des E.ON-Instituts, das von der renommierten Architektin Zaha Hadid entworfen wurde. Der Bund übernimmt weitere 9,9 Millionen Euro der Baukosten, die insgesamt 25,5 Millionen Euro betragen. Die Projektleitung für den Bau liegt beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB). E.ON finanziert über einen Zeitraum von zehn Jahren drei Stiftungsprofessuren und die Forschung des Zentrums mit insgesamt 40 Millionen Euro. Zwei der insgesamt fünf Lehrstühle steuert die RWTH Aachen bei. Ziel des Instituts ist es, zur internationalen Spitzenforschung in den Themenbereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung und erneuerbare Energien beizutragen. Die Wissenschaftler wollen neue Lösungen entwickeln, um Energie einzusparen, besser zu speichern und ihre Wirkung zu erhöhen. Gerade bei regenerativen Energien wie Windkraft und Sonnenenergie stellt sich die Frage der Speicherung besonders.

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