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"Deutsche Telekom Institute for Connected Cities" an der Zeppelin Universität gegründet

04.04.2008 - (idw) Zeppelin University

Die Zeppelin Universität (ZU) und die Deutsche Telekom AG haben die Gründung eines "Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC)" vereinbart. Ziel des neuen Instituts ist es, den Forschungs- und Lehrbereich der Verwaltungsmodernisierung zu stärken. Moderne Stadtentwicklung im Hinblick auf stärkere soziale und technologische Integrations- und Vernetzungspotentiale im internationalen Vergleich stehen im Zentrum der Institutsarbeit. Das Institut ist in dem Fachbereich der managementorientierten Verwaltungs- und Politikwissenschaften angesiedelt.

"Wir freuen uns mit der Zeppelin Universität den Partner gewonnen zu haben, der die Entwicklung und Auswirkungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologie wissenschaftlich so eng begleitet. Das Internet verändert unser Leben und es durchdringt all unsere Lebensbereiche und wird allgegenwärtig. Mit dem Lehrstuhl stellen wir sicher, dass wir die notwendigen Rückschlüsse auf diese Entwicklung systematisch erfassen und daraus lernen", erklärt Timotheus Höttges, Vorstand T-Home, Deutsche Telekom AG Sales & Service.

ZU-Präsident Professor Dr. Stephan A. Jansen ist begeistert über das Engagement der Deutschen Telekom: "Es ist gerade die Globalisierung, die uns anhält, auf die Städte, die Regionen und die Metropolen im Hinblick auf ihre sozialen und technischen Vernetzungen genauer zu schauen. Die Deutsche Telekom ist aus ihrer Historie und ihrer Strategie heraus genau der richtige Partner für dieses Institut. Wir freuen uns daher auf diese wichtige Gründung und danken der Deutschen Telekom für die großzügige Unterstützung."

"Dies ist für das Thema Verwaltungsmodernisierung ein wichtiger Schritt", ergänzt Professor Dr. Eckhard Schröter, Inhaber des Stadt-Friedrichshafen-Lehrstuhls für Verwaltungswissenschaft an der ZU und gleichzeitig Leiter des Departments der managementorientierten Verwaltungs- und Politikwissenschaften. "Kommunale Electronic Government-Anwendungen sowie interdisziplinäre Untersuchungen regionalwissenschaftlicher, ökonomischer sowie verwaltungs- und politikwissenschaftlicher Aspekte "verbundener Städte" schaffen eine besondere Möglichkeit der Zusammenarbeit und Begleitforschung."

Ein auch räumlich nahe liegender Untersuchungsgegenstand ist das Projekt "T-City Friedrichshafen" (www.t-city.de). Hier wird das TICC die Arbeit des mit der Begleitforschung befassten Geographischen Instituts der Universität Bonn unterstützen. Das TICC wird zudem die Möglichkeiten des engen Austausches im institutionellen Dreieck zwischen Universität, Wirtschaft und Kommune für ein besseres Verständnis der "Stadt der Zukunft" nutzen und hierzu einen kontinuierlichen Wissenstransfer organisieren. Jörg Bollow, Projektleiter T-City der Deutschen Telekom: "Die Zusammenarbeit der Zeppelin Universität mit dem Projekt T-City wird uns gerade auch im Hinblick auf die internationale Vergleichsforschung für dieses Projekt zusätzliche sehr wertvolle Erkenntnisse liefern. Diese Zusammenarbeit in der Forschung außerhalb der bestehenden Projektstruktur und -finanzierung von T-City hilft Wissenschaft wie Praxis für ein besseres Verständnis der Stadt der Zukunft."

Die Deutsche Telekom AG fördert die Erforschung neuer informations- und kommunikationstechologischer Anwendungen und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen als Ausdruck ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Sie vertritt die Überzeugung, dass Bildung, Forschung und Innovationen unverzichtbare Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Wissens- und Informationsgesellschaft sind.

Zum Hintergrund:
Die Zeppelin Universität ist eine forschungsorientierte, langfristig vorausfinanzierte, staatlich anerkannte Stiftungsuniversität mit Sitz in Friedrichshafen am Bodensee. Sie versteht sich als Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik und verschreibt sich der interdisziplinären, individualisierten und internationalen Forschung und Lehre mit derzeit drei geistes- und sozialwissenschaftlichen Departments und neun Studienprogrammen. Mit 550 Studierenden und 20 Lehrstühlen und Instituten gehört sie - 2003 gegründet - zu einer der größeren Privathochschulen Deutschlands. Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften ist sie erstmalig im Ranking unter die 10 besten deutschen Universitäten aufgeführt worden.


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