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Innovationen aus dem Elfenbeinturm

09.04.2008 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Einladung zur öffentlichen Vortragsreihe an der Universität Greifswald

Mit der interdisziplinären Vortragsreihe "Innovationen aus dem Elfenbeinturm" startet das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg 619 "Kontaktzone Mare Balticum: Fremdheit und Integration im Ostseeraum" in das Sommersemester 2008. In Zusammenarbeit mit dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald und dem Historischen Institut stellen Wissenschaftler aus ganz Europa und auch Amerika ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu politischen, religiösen, linguistischen und historischen Untersuchungen vor. Die Vortragsreihe wird am Dienstag, dem 15. April 2008, um 18.00 Uhr, im Historischen Instituts (Seminarraum III ) eröffnet. Alfried Krupp Junior Fellow Dr. Safia Azzouni (Greifswald/Berlin) referiert an diesem Abend über "Strategien populärwissenschaftlichen Schreibens im 19. und 20. Jahrhundert". Dabei untersucht sie Schriften, die Vorläufer der heutigen Gattung des Sachbuches sind. Der Schwerpunkt der Ausführungen liegt auf deutsch- und französischsprachigen Texten, die von zeitgenössischen Schriftstellern beziehungsweise Journalisten verfasst wurden. Weitere Vorträge werden unter anderem von Prof. Dr. Jonathan Israel (Princeton) und Prof. Dr. Johannes Burkhardt (Augsburg) gehalten. Das ausführliche Programm zur Vortragsreihe kann unter http://www.uni-greifswald.de/~marebalt/veranst/GKVortr%E4ge2008.pdf abgerufen werden.
Alle Interessierten sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg 619 "Kontaktzone Mare Balticum" widmet sich der Begegnung mit dem Fremden. Die Region des Mare Balticum war schon immer eine Zone fruchtbarer Austauschbeziehungen, die jedoch aufgrund von Kriegen und politisch bestimmten Abgrenzungen unterschiedlich ausgeprägt waren und sind. Das Kolleg analysiert den Ostseeraum anhand der Themen: Rezeption und Konzeption des Fremden in religiösen, philosophischen, rechtlichen und literarischen Texten und in historischen Quellen; Entstehung des Bildes vom Fremden und Verfestigung von Stereotypen sowie Funktion des Fremden bei der Identitätsbildung.

Das Graduiertenkolleg existiert seit Mai 2000 und ging im Frühjahr 2006 in die dritte Phase. In den ersten zwei Förderperioden gehörten 20 Doktoranden und drei Postdoktoranden dem von der DFG finanzierten Kolleg an. Gegenwärtig forschen 13 Doktoranden im Graduiertenkolleg.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Graduiertenkolleg 619
"Kontaktzone Mare Balticum"
Domstraße 9 a, 17487 Greifswald
Prof. Dr. Michael North (Sprecher)
Dr. Alexander Drost (Koordinator)
T +49 3834 86-33 08
T +49 3834 86-33 41
E north@uni-greifswald.de
http://www.uni-greifswald.de/~marebalt/Startseite.htm
http://www.uni-greifswald.de

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