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Preis der Stadt München für Studierende der Hochschule München

10.04.2008 - (idw) Hochschule München

Christiane Haböck und Michael Lewrick mit je 2.500 Euro ausgezeichnet Am 12. April 2008 wird zum 19. Mal der "Preis der Landeshauptstadt München für herausragende Studienabschlussarbeiten an der Hochschule München" verliehen. Stadtbaurätin Dr. Elisabeth Merk wird den Preis im Rahmen der Studienbörse der Hochschule München überreichen. Die Jury unter dem Vorsitz des Referats für Stadtplanung und Bauordnung hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, in diesem Jahr zwei Preise in Höhe von jeweils 2.500 Euro zu vergeben.

Christiane Haböck wird für ihre Diplomarbeit "Zukunftsorientiertes Wohnen: Arbeiten und Leben in einem innerstädtischen Quartier" an der Fakultät für Architektur ausgezeichnet. Michael Lewrick erhält den Preis für seine Dissertation an der Napier University, Edinbourgh in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Betriebswirtschaft der Hochschule München.

Lewricks Dissertation "Changes in Innovation Styles - Erfolgswahrscheinlichkeit von neu gegründeten und bestehenden Unternehmen" untersucht Veränderungen im Innovationsverhalten der Firmen. Er analysiert dabei insbesondere den Transformationsprozess vom Start-up hin zum etablierten Unternehmen. Das mit der Dissertation entwickelte ICP-Modell (Innovativeness Capabilities and Potential Model) zeigt erfolgskritische Faktoren für Innovationen und deren Veränderung in den verschiedenen Wachstumsphasen der Unternehmen auf. Mit diesem Modell können Unternehmen durch Eingabe der eigenen Schlüsseldaten Verbesserungspotentiale hinsichtlich ihres Innovationsverhaltens ableiten und Erfolgswahrscheinlichkeiten ermitteln.

Christiane Haböck befasst sich in Ihrer Arbeit mit der Umgestaltung des Areals der ehemaligen Artilleriewerkstätte an der Dachauer Straße. Ihr Konzept setzt sich in seiner Formensprache von der Umgebung ab und interpretiert die Blockstruktur der traditionell militärisch genutzten Fläche neu. In Haböcks Entwurf fügen sich Hofhäuser in unterschiedlicher Größe und Höhe zu einer dichten Bebauung zusammen. Das neue Quartier will Eigenständigkeit erreichen und vereint dementsprechend Wohnen und Arbeiten an einem Ort. Ziel ist vor allem das generationenübergreifende Wohnen und der Aufbau guter nachbarschaftlicher Verhältnisse - ein Ansatz, der die Stadtentwicklung und Stadtplanung zukünftig mehr und mehr beschäftigen wird.

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