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Baustart für die neue Chirurgie des Universitätsklinikums - Ministerpräsident Günther H. Oettinger legt Grundstein in Ul

10.04.2008 - (idw) Universitätsklinikum Ulm

Der Neubau der Ulmer Chirurgie ist das größte Klinikbauprojekt des Landes Baden-Württemberg. Erstmals im Land ist bei einem Bauprojekt dieser Größe ein Universitätsklinikum selbst Bauherr. Die neue Chirurgie entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zentrum für Innere Medizin auf dem Oberen Eselsberg. "Die neue Chirurgie des Universitätsklinikums ist ein wichtiger Baustein für die Wissenschaftsstadt Ulm", betonte Ministerpräsident Günther H. Oettinger. "Der Neubau verbindet räumlich die Universität West und die Universität Ost. Er ist damit auch Sinnbild für ein enges Zusammenspiel von Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin", so der Ministerpräsident.

2006 habe die Landesregierung die Weichen für den Neubau der Chirurgie gestellt, dessen Baukosten sich auf 190 Mio. ¤ beliefen, weitere 50 Mio. ¤ sei für die Erstausstattung zu veranschlagen, sagte der Ministerpräsident. "Ulm erhält mit der neuen Chirurgie ein modernes Zentrum der medizinischen Spitzenversorgung. Ich danke dem Universitätsklinikum für die Bereitschaft, mit 105 Mio. ¤ einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung der Baukosten zu leisten", erklärte Oettinger.

"Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Universitätsklinikums", betonte Prof. Dr. Reinhard Marre, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Ulm. "Der Neubau der Chirurgie, der heute mit der Grundsteinlegung feierlich in Angriff genommen wird, führt zur Steigerung der Qualität und Wirtschaftlichkeit in Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Die Einheit von Innerer Medizin und Chirurgie erlaubt neue Konzepte der interdisziplinären Zusammenarbeit", so Marre.

Der Kaufmännische Direktor des Universitätsklinikums, Rainer Schoppik, bedankte sich für die Unterstützung des Landes bei dem für die Region so bedeutenden Projekt, erinnerte aber auch daran, dass die Realisierung des Neubaus sehr lange am seidenen Faden hing. "Wie bei einem Mosaik gab es viele Beteiligte", so Schoppik. "Es ist uns gelungen, sehr spät, aber dennoch nicht zu spät, den richtigen Zeitpunkt in einer Konstellation zu nutzen, um das Projekt in die Tat umzusetzen." Die Baukosten für den Neubau sind mit 190 Mio ¤ veranschlagt, davon trägt das Land Baden-Württemberg 85 Mio ¤ ab dem Jahr 2012. Das Klinikum leistet einen substanziellen Eigenanteil, für den es erstmals in seiner Geschichte einen Kredit aufnehmen wird.

"Der Neubau ist ein Segen für die optimale Krankenversorgung für Stadt und Region", erklärte Prof. Dr. Karl Joachim Ebeling, Präsident der Universität Ulm. "Er gibt Impulse für die klinische Forschung und Lehre und steigert die Attraktivität des Standorts für die Berufung herausragender Medizinprofessoren", so Ebeling weiter.

"Ohne Frage ist der Neubau der Chirurgie ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des Universitätsklinikums und der Universität Ulm", betonte Ivo Gönner, Oberbürgermeister der Stadt Ulm. "Wichtig ist er aber auch für die Weiterentwicklung der Wissenschaftsstadt Ulm und nicht zuletzt für die Stadt selbst - insofern ist dies heute natürlich auch ein Freudentag für die Stadt Ulm!"

Auch der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums wies auf die Bedeutung des Neubaus der Chirurgie für die Wissenschaftsstadt hin, die dadurch auch eine Gesundheitsstadt werde. "Wir begrüßen es daher, dass die Stadt Ulm unsere Überlegungen zu einem Masterplan aufgegriffen hat, damit in gemeinsamer Verantwortung - dies schließt die Finanzierung ausdrücklich mit ein - die Eckpunkte für die zukünftige städtebauliche Weiterentwicklung des Oberen Eselsbergs definiert werden können", so Marre.

Der Neubau, ein Entwurf der Münchner Architekten KSP Engel und Zimmermann, besteht aus einem mehrgeschossigen, teilweise mit der Landschaft verschmelzenden Sockelbau für Operationssäle und weitere Funktionseinheiten. Darüber schwebt das dreigeschossige Bettenhaus, dessen Fassade bestimmt ist vom Wechsel farbiger Elemente mit vollflächigen Glasfeldern. Das Gebäude soll innerhalb von vier Jahren durch den Stuttgarter Generalunternehmer BAM Deutschland AG fertig gestellt werden. Bauherr ist das Universitätsklinikum selbst, die Projektsteuerung übernimmt das Amt Ulm der Vermögen und Bau Baden-Württemberg.

Zur Feier der Grundsteinlegung für das neue Gebäude auf dem Oberen Eselsberg waren über 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen, von Universität, Hochschulen und Klinikum gekommen.


Mit freundlichen Grüßen,
Petra Schultze

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