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Die Jurisprudenz hat den Staffelstab übernommen

18.04.2008 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Universität Jena feiert Woche der Rechtswissenschaftlichen Fakultät vom 21. bis 26. April Jena (18.04.08) Wie sehen gerechte Löhne in der Marktwirtschaft aus? Welches Gefahrenpotenzial birgt die geplante 380 kV-Hochspannungsleitung durch den Thüringer Wald? Wird sich Deutschland für Flüchtlinge aus dem Irak öffnen, die wegen ihrer christlichen Religion erheblichen Repressalien ausgesetzt sind? Mit diesen und weiteren Themen, die den Menschen derzeit unter den Nägeln brennen, werden sich die Rechtswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena während der Fakultätswoche vom 21. bis 26. April der interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Das kündigte Prof. Dr. Heiner Alwart, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena, heute (18. April) an.

Die Jurisprudenz gehört zu den Gründungsfakultäten der Jenaer Universität. Die Fakultät kann damit auf eine 450-jährige Geschichte zurückblicken, was sie während ihrer Fakultätswoche u. a. mit einer Ausstellung zur Universitäts- und Fakultätsgeschichte tun wird. Daneben stehen aber vor allem aktuelle Themen auf dem Programm, wie ein Blick in den prall gefüllten Veranstaltungskalender zeigt (http://www.rewi.uni-jena.de/Woche_der_Rechtswissenschaft.html).

So verleiht die Fakultät zum Auftakt ihrer Festwoche am 21. April mit Prof. Dr. Dres. h. c. Marcus Lutter einem der führenden Wirtschaftsrechtler die Ehrendoktorwürde. Am 22. April stellt eine Podiumsdiskussion, an der u. a. Thüringens Justizminister Harald Schliemann teilnehmen wird, die Frage, was es überhaupt heißt, Rechtswissenschaft zu studieren. Am 24. April wird ein hochkarätig besetzter Workshop des Instituts für Energiewirtschaftsrecht über Sinn und Unsinn der geplanten "Höchstspannungsleitung durch den Thüringer Wald" Aufschluss geben. Ebenfalls am 24. April spricht TV-Richterin Barbara Salesch - bekannt durch ihre tägliche Gerichtsshow im Programm von Sat. 1 - in einem fiktiven Streitfall Recht. Die Verhandlung über einen rätselhaften "Tod im Abrisshaus" hat die studentische Organisation "ELSA" (European Law Students' Association) organisiert.

"Die Palette an Veranstaltungen ist breit und spiegelt das gesamte Spektrum von Forschung und Lehre der rund 20 rechtswissenschaftlichen Lehrstühle wider", betont Prof. Alwart. "Das Profil unserer Fakultät reicht von der Rechtsgeschichte und -philosophie über das Arbeits- und Sozialrecht bis hin zum deutschen und europäischen Wirtschaftsrecht, in dem unsere Fakultät besondere Forschungsstärken besitzt", so Alwart, der selbst u. a. Wirtschafts- und Unternehmensstrafrecht lehrt, weiter. "Das bei uns exzellent repräsentierte Europa- und Völkerrecht findet seine ideale Ergänzung in den seit vielen Jahren auch auf internationaler Bühne erfolgreich agierenden Law & Language-Klassen." Daneben finden diejenigen, die an bodenständiger Zivil- und Strafrechtspflege, an Mediation und Schlichtung interessiert sind, ebenfalls beste Studien- und Forschungsbedingungen an der Fakultät.


Kontakt:
Prof. Dr. Heiner Alwart
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 942300, 942000
E-Mail: H.Alwart[at]recht.uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.450.uni-jena.de http://www.rewi.uni-jena.de/Woche_der_Rechtswissenschaft.html
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