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Weniger genetische Vielfalt bei Auerhühnern

21.04.2008 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Lebensraumzerstörung reduziert den genetischen Austausch bei Auerhühnern im Schwarzwald Die genetische Vielfalt einer natürlichen Population ist abhängig von deren Größe: Um eine gewisse Vielfalt an Genen für eine überlebensfähige Population bereit zu halten, ist eine Mindestanzahl von Tieren nötig. Was passiert also, wenn die Bestandszahlen bestimmter Arten drastisch zurückgehen? Um das herauszufinden, haben Gernot Segelbacher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und seine Kollegen von der Universität Tübingen und der Université Joseph Fourier im französischen Grenoble die genetische Vielfalt von historischen und noch lebenden Auerhühnern miteinander verglichen. Dabei stellten sie fest, dass es zwischen den derzeit lebenden Populationen nur noch einen geringen Austausch von Genen gibt. Die Forscher führen das unter anderem auf die zunehmende Zerstückelung des Lebensraumes der Tiere zurück. (Molecular Ecology, published online 18. April 2008)
Weitere Informationen: http://goto.mpg.de/mpg/pri/20080421/
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