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Neue berufliche Herausforderungen für Kanzler der Universität Karlsruhe (TH)

17.06.2008 - (idw) Karlsruher Institut für Technologie

Dr. Dietmar Ertmann baut Technische Hochschule in Pakistan auf

Dr. Dietmar Ertmann, Kanzler der Universität Karlsruhe, verlässt die Universität und übernimmt neue Aufgaben. Er wird seine reguläre Amtszeit, die am 30. September 2008 endet, nicht verlängern und als Gründungsbeauftragter die erste deutsche Technische Hochschule in Lahore/Pakistan aufbauen. "Das Angebot der pakistanischen Regierung, eine deutsche Technische Hochschule mit zu errichten, ist für mich sehr reizvoll. Darüber hinaus ist im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Funktion eines Kanzlers als Leiter der Verwaltung künftig nicht mehr zeitgemäß", so der Kanzler in der gestrigen Sitzung des Universitätssenats. Professor Horst Hippler, Rektor der Universität, dankte Ertmann in der Sitzung für dessen Engagement und die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte ihm für die berufliche Zukunft viel Erfolg.

Die pakistanische Regierung hatte sich an mehrere europäische und außereuropäische Staaten gewandt mit der Bitte, verschiedene Technische Hochschulen im Land aufzubauen. Nach Zusage der deutschen Seite hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die Vermittlungsfunktion übernommen und einen Gründungsverein mit neun deutschen Hochschulen ins Leben gerufen. Ertmann wurde dabei die leitende Funktion eines Gründungsbeauftragten übertragen.

Ertmann ist seit dem Jahr 2000 Kanzler der Universität Karlsruhe und war zuvor zehn Jahre lang Kanzler der Universität Mannheim.

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu

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