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Bilder beherrschen lernen mit dem Masterstudiengang "Historische Kunst- und Bilddiskurse" - Bewerbungsschluss

26.06.2008 - (idw) Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Ob man einen Werbeprospekt durchsieht, ein Museum besucht oder einfach nur die Nachrichten im Fernsehen verfolgt - wir sind von Bildern umgeben. In der Wissenschaft wird dies mit dem Begriff der ikonischen Wende umschrieben. Es herrscht Einigkeit darüber, dass man die beeindruckende Bilderflut am besten im Zusammenspiel mehrerer Wissenschaften, die sich mit Bildern beschäftigen, beherrschen lernt. Der Masterstudiengang "Historische Kunst- und Bilddiskurse" reagiert auf diese ikonische Wende. Seit dem Jahr 2006 können Studierende an den drei beteiligten Universitäten München, Augsburg und Eichstätt - letztgenannte Hochschule fungiert auch als Sprecher-Universität - innerhalb von zwei Jahren den Studienabschluss eines internationalen Masters erwerben. Die jungen Nachwuchswissenschaftler studieren und diskutieren in kleinen Gruppen, die von den renommierten Dozenten sehr intensiv betreut werden. "Die Dozentinnen und Dozenten haben immer ein offenes Ohr für Fragen", so Dominik Brabant, der im zweiten Jahr innerhalb des Programmes studiert. Das Masterprogramm "Historische Kunst- und Bilddiskurse" ist im Elitenetzwerk Bayern verankert und interdisziplinär konzipiert: Es unterrichten Vertreter der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie, der Literaturwissenschaften, der Medienwissenschaften (Foto, Film, Fernsehen), sowie der Philosophie. Studierende aus all diesen Bereichen können sich bewerben, sofern sie in ihrem jeweiligen Fach entweder die Zwischenprüfung, zwei benotete Hauptseminarscheine oder aber bereits einen akademischen Abschluss wie den Bachelor vorweisen können. Einen großen Stellenwert im Programm hat die internationale Ausrichtung. Die Studierenden verbringen ein oder zwei Semester im Ausland und werden hierbei von den Koordinatoren des Studienganges unterstützt. "Als besonders positiv empfand ich mein Auslandssemester, hier lernt man sich selbst besser kennen und gewinnt mehr Selbstvertrauen", so Stephanie Betz, die derzeit an ihrer Master-Arbeit schreibt. Zusätzlich sind die "Historischen Kunst- und Bilddiskurse" in ein sehr gut funktionierendes internationales Netzwerk für Kunstgeschichte (proartibus.net) eingebunden: Die Studierenden nehmen inmitten international bekannter Professoren an den jährlichen Frühjahrstagungen teil und können sich dort ohne jede Hierarchien am Diskurs beteiligen. "Das Programm erscheint mir in vielerlei Hinsicht vorbildlich. Es repräsentiert das, was eine humanistische Disziplin von höchstem Niveau heute leisten kann", sagt die französische Philosophin Claude Imbert, die letztes Jahr Gastprofessorin der "Historischen Kunst- und Bilddiskurse" war.

Interessenten können sich noch bis zum 15. Juli 2008 bewerben. Die Koordinatoren des Programms stehen Bewerbern für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden sich unter http://www.kunst-bilddiskurse.de.

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