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Begehung einer Baustelle

07.07.2008 - (idw) Universität Erfurt

Gastvorlesung über moderne Sakralarchitektur in säkularer Gesellschaft Fragen des Kirchenbaus bewegen Theologie wie Architektur heute gleichermaßen. Moderne Sakralbauten stoßen in der Gesellschaft auf ein ungebrochenes Interesse und sind immer wieder Gegenstand ausführlicher Debatten. In den Städten sind sie zudem oft eindrückliches Zeichen der jeweiligen Religionsgemeinschaft und Ausdruck ihres Bekenntnisses. Diese "Baustelle" zwischen Kirche und Gesellschaft, Theologie und Architektur soll im Rahmen einer Gastvorlesung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt begangen werden. Privatdozentin Dr. Kerstin Wittmann-Englert wird über "Assoziation und Atmosphäre. Moderne Sakralarchitektur in säkularer Gesellschaft" sprechen. Die Kunsthistorikerin lehrt am Institut für Geschichte und Kunstgeschichte der Technischen Universität Berlin. Der öffentliche Vortrag, zu dem der Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Erfurt und der Fachbereich Architektur der FH Erfurt einladen, findet am Mittwoch, dem 9. Juli 2008, um 19.30 Uhr im Hörsaal Coelicum, Domstr. 10, statt. Zu dieser öffentlichen Gastvorlesung laden Prof. Dr. Benedikt Kranemann und Prof. Dipl.-Ing. Ludwig Rongen herzlich ein.

Kerstin Wittmann-Englert hat Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur und Christliche Archäologie an der FU Berlin und in Bonn studiert. Von 1992-1994 arbeitete sie als Wissenschaftliche Assistentin in Fortbildung bei den Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz. Von 1993-1999 war sie Lehrbeauftragte an der FU Berlin. 1998/99 nahm sie ein Postdoktoranden-Stipendium beim Graduiertenkolleg "Kunstwissenschaft - Bauforschung - Denkmalpflege" der TU Berlin und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg war. Von 1999-2005 wirkte sie als wissenschaftliche Assistentin im Fachgebiet Kunstgeschichte der TU Berlin, wo sie sich im Februar 2005 habilitierte. Seit April 2005 ist sie Privatdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Kunstgeschichte der TU Berlin. Von 2002-2007 gehörte sie zur Architekturredaktion der Zeitschrift "Kunst und Kirche". Die Kunsthistorikerin ist u.a. Mitglied im Präsidium des evangelischen Kirchbautages. Forschungsschwerpunkte von ihr sind die byzantinische Architektur und die Architektur- und Kunstgeschichte der Moderne. Zurzeit forscht sie über nachkriegsmoderne Baukunst, die Bildhaftigkeit von Architektur sowie das Thema des Weiterbauens vor allem im 19. und 20. Jahrhundert.Aus einer Vielzahl von Publikationen sind folgende Monographien zu nennen: Der Bautypus der Umgangskirche unter besonderer Berücksichtigung der Panagia Olympiotissa in Elasson (Frankfurt/M. 1991); Karl Oppermann. Prusiano-Latino (Berlin 1995); Fahrstühle in Berlin - Eine 100jährige Geschichte (Berlin 1998); Zelt, Schiff und Wohnung. Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne (Lindenberg 2006).

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