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"Die sieben Tage waren richtig cool!"

10.07.2008 - (idw) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Im siebten "nanoCAMP 2008" in Leipzig haben die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel gelernt und Freunde sowie Kontakte bekommen

"Was mir im 'nanoCAMP' 2008 ganz besonders aufgefallen ist, ist, dass ich mir vorher immer nur einen eher theoretischen naturwissenschaftlichen Beruf vorstellen konnte oder etwa nur im Labor zu stehen und Stoffe zu analysieren so weiter", resümiert die 17-jährige Teilnehmerin Rosanne Sprute aus Bad Oeynhausen ihre Zeit im Sommerforschungslager des 3sat-Wissenschaftsmagazins "nano". "Aber in der Woche ist mir aufgefallen, dass Arbeit mit direktem Kontakt zur Natur, etwa Verhaltensforschung an Tieren oder die Untersuchung von Gewässern, sehr viel Spaß macht. Deshalb sollte ich unbedingt nach einem Job Ausschau halten, in dem der praktische Teil nicht zu kurz kommt!" Das siebte "nanoCAMP", das gerade am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig zu Ende gegangen ist, widerlegte für zwölf junge Menschen vor Ort im Forschungslager und für viel Mal so viele Zuschauer vor den Fernsehgeräten mit den täglichen Reportagen aus Leipzig das Vorurteil, dass Wissenschaft langweilig, unnötig kompliziert und unnahbar ist. Die jeweils sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Chance, bereits als Schüler Forschung hautnah zu erleben und selbst zu auszuprobieren. Und damit vielleicht auch schon einmal in den späteren Beruf zu schnuppern. So freut sich Denise Castle aus dem hessischen Eppstein über die Praktikumsplätze, die ihr Forscher angeboten haben. "Von denen werde ich sobald als möglich welche in Anspruch nehmen." Und Patrick Hagemann aus Weida meint abschließend: "Das, was wohl alle noch mit am lebendigsten in Erinne-rung behalten, sind die anderen Camper, die das 'nanoCAMP 2008' erst so schön gemacht haben: Die sieben Tage waren richtig cool!"

3sat fördert seit 2002 jedes Jahr mit seinem "nanoCAMP" den akademischen Nachwuchs. Unterstützt wird die Aktion von "Wissenschaft im Dialog".

Redaktionshinweis:
Fotos erhalten Sie beim ZDF-Bilderdienst unter der Hotline 06131 - 706100 sowie http://bilderdienst.zdf.de/presse/nanocamp .

Weitere Berichte aus dem "nanoCAMP" und das ausführliche Programm des For-schungslagers finden Sie auf der Internetseite www.nano.de bzw. http://www.3sat.de/nanocamp/

Weitere Informationen:
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Peter Bernhard
Telefon: 06131-706261
oder
Presse und Öffentlichkeitsarbeit Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)
Doris Böhme / Tilo Arnhold
Telefon: 0341-235-1269
E-mail: presse@ufz.de

Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg 900 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Weitere Informationen: http://www.3sat.de/nanocamp/
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