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Girls' Day - Zukunftstag für Mädchen beim Fraunhofer IPSI

30.04.2003 - (idw) Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme IPSI

"Wirf mir doch mal die Karte rüber!" - Spielend forschen
an berührungsempfindlichen Wänden und Möbeln

Informationsveranstaltungen am 8. Mai 2003

Ein volles Haus erwartet das Fraunhofer-Institut IPSI (Integrierte Publikations- und Informationssysteme) in Darmstadt, Dolivostr. 15, am bundesweiten "Girls' Day" am 8. Mai 2003, der Mädchen über Zukunftsberufe informieren soll. Von 8.15 bis 13 Uhr - zu den üblichen Schulzeiten - werden interaktive Möbel und Wände, computergestütztes kooperatives Lernen, ein intelligenter Messeführer und die Anwendung und Manipulation von digitalen Medien präsentiert. "Wir haben über dreißig Voranmeldungen und mussten leider schon weitere Anfragen abweisen", bedauert Marlies Ockenfeld, beim IPSI zuständig für die Organisation des Girls' Day - und freut sich natürlich über das große Interesse der Schülerinnen an Forschungsthemen der Informationswissenschaft und Informatik.

Details zu den Angeboten

"Wirf mir doch mal die Karte rüber!" - spielend forschen an berührungsempfindlichen Wänden
Die IPSI-Arbeitsgruppe "Ambiente" entwickelt berührungsempfindliche Wände und Projektionstafeln, die zum Arbeiten mit Computern genutzt werden können. Da die Arbeitsweise mit diesen Großdisplays (4,5 m x 1,5 m) sich von der Bedienung herkömmlicher Computer unterscheidet, entwickelt die Gruppe neue Interaktionsformen. Diese können am Girls' Day spielerisch ausprobiert werden. Gleichzeitig helfen die damit gewonnenen Erfahrungen, die Interaktionstechniken weiterzuentwickeln.

Spielen mit einem interaktiven Tisch

Die Arbeitsgruppe "Ambiente" arbeitet auch an Raumelementen wie Tischen, die mit Computertechnologie ausgestattet werden, um die Arbeit in zukünftigen Büroumgebungen zu vereinfachen. Damit man dabei auch Spaß haben kann, entwickelt Ambiente neben ernsthaften Anwendungen auch Spiele, die auf dem interaktiven Tisch laufen. Am Girls' Day können sich die jungen Besucherinnen davon selbst überzeugen.

Computergestütztes kooperatives Lernen

Im Lernlabor "Concert" können Schülerinnen Lernwerkzeuge ausprobieren, mit denen man über das Internet gemeinsam in kleinen Gruppen arbeiten kann.
Bei Concert arbeiten Informatikerinnen, Psychologinnen sowie eine Informationswissenschaftlerin an der Konzeption, Programmierung und Erprobung kooperativer Lernwerkzeuge. Die Forscherinnen können den Mädchen erläutern, mit welchen Fragen sie sich im Arbeitsbereich typischerweise beschäftigen und welche Aufgaben sie je nach Ausbildung erledigen. Es gibt also verschiedene weibliche Rollenvorbilder und Identifikationsmöglichkeiten für Mädchen im Concert-Team.

Intelligenter Messeführer

Im Projekt SAiMotion entwickeln verschiedene Fraunhofer-Institute gemeinsam einen intelligenten persönlichen Messeführer. Er soll die Besucher vor dem Messeantritt, während des Messebesuchs und danach bei der Auswertung durch ein Informationssystem unterstützen. Die Schülerinnen können ausprobieren, wie man auf einem kleinen persönlichen Taschencomputer eine Tour durch eine Ausstellung zusammenstellt. Ein integrierter Chatdienst, der sich automatisch aufbaut, kann eingesetzt werden, um mit anderen Besuchern Nachrichten auszutauschen. Außerdem kann man auch mit dem Personenradar andere Passanten finden und sich deren Position auf einer Karte anzeigen lassen.

Digitale Medien - Anwendungen und Manipulationen

Die Forscherin Lucilla Croce Ferri wird das Konzept "digitale Medien" erläutern, insbesondere deren Bedeutung für das Alltagsleben, für die Wissenschaft und die Technik. Sie wird erklären, welche Eigenschaften digitale Medien mit "normalen" Medien gemein haben und wodurch sie sich unterscheiden. Anhand einiger digitaler Bilder als Beispiel wird gemeinsam getestet, welche Veränderungen und Manipulationen bei digitalen Medien möglich sind und welche Ansätze angewendet werden können, um solche Manipulationen zu erkennen.

Hintergrundinformationen zum Girls' Day

Das Projekt Girls´ Day - Mädchen-Zukunftstag wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert, um Mädchen für Zukunftsberufe zu interessieren. Rund ein Viertel der wissenschaftlichen Mitarbeiter beim Fraunhofer IPSI sind Frauen.
Der Girls' Day ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesanstalt für Arbeit (BA), der Initiative D21, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Weitere Informationen finden sich unter www.girlsday.de.

Kontakt: Fraunhofer IPSI, Marlies Ockenfeld, marlies.ockenfeld@ipsi.fraunhofer.de, Tel. 06151/869-812, Dolivostr. 15, 64293-Darmstadt.

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Pressekontakt:

Fraunhofer-Institut
Integrierte Publikations- und
Informationssysteme IPSI
Pressekontakt: Dipl.-Volksw. Michael Kip
Dolivostraße 15, 64293 Darmstadt
Telefon +49 (0) 61 51/8 69-60152
Telefax +49 (0) 61 51/8 69-968
michael.kip@ipsi.fraunhofer.de
http://www.ipsi.fraunhofer.de

Antwortcoupon per Post, eMail an michael.kip@ipsi.fhg.de oder Fax an 069/17 23 72
( ) Ich werde zu Zwecken der Berichterstattung am Girls Day am IPSI teilnehmen.


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