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Experten informieren über aktuelle Entwicklungen in der Tumorchirurgie

01.05.2003 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

"zurück in die ZUKUNFT" - Deutsche Gesellschaft für Chirurgie: 29.04.- 02.05.03 in München


Kongress-Logo der DGCh München, 29.04.2003. Ab 1. Januar 2004 darf nicht jeder Eingriff in jedem Krankenhaus durchgeführt werden. Dies sieht das Fallpauschalengesetz vom 23.04.2002 vor. Grundlage für diese Entscheidung des Gesetzgebers sind, laut des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie, Prof. Dr. med. Matthias Rothmund, "Untersuchungen, die belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl an Operationen gibt, die in einem bestimmten Zeitraum von einem Operateur oder in einem Krankenhaus durchgeführt werden, und dem Ergebnis (postoperative Mortalität, 5-Jahres-Überlebensrate bei Tumorerkrankungen). Soweit dies eindeutig belegt wurde", so der Experte, "ist dies eine vernünftige und nachvollziehbare Entscheidung. Umstritten wird die Mindestmengenregelung bei weniger anspruchsvollen Eingriffen sein", erklärt Rothmund im Rahmen des 120. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.

"Lebensqualität bei chronischer Krankheit ist heute kein Schlagwort mehr, kein Klischee der Fun-Gesellschaft, das man vergessen muss, wenn es einem richtig schlecht geht, aber auch kein Ersatz bei Hilflosigkeit. Lebensqualität ist heute ein neues Konzept für Ziele von Heilen, Lindern und Umsorgen", erklärt Prof. Dr. med. Wilfried Lorenz, der auf dem 120. Kongress neue Untersuchungen zur Lebensqualität nach onkologischen Operationen präsentiert.
"Mit Hilfe eines Fragebogens zur Lebensqualität wird den behandelnden Ärzten eine diagnostische Methode an die Hand gegeben, mit der sie die Behandlung von Patienten gezielt steuern können, vor allem in fünf Richtungen: Ernährung und Sport, Schmerztherapie, Physiotherapie, psychologische Verhaltenstherapie und soziale Betreuung. Eine Studie zur Implementierung in die Praxis ergab, dass Patienten "froh darüber sind, danach gefragt zu werden, was für sie wirklich zählt" und dass Ärzte angaben, dass die Profile "leicht zu verstehen sind, zu mehr Informationen, besserer Kommunikation mit dem Patienten und auch zu Änderungen von hausärztlich gesteuerter Therapie geführt haben", berichtet der Mediziner.

Pressekonferenzen im Rahmen des 120. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie: Pressezentrum des ICM - Internationales Congress Center München, Saal 22, Messegelände:
Mi. und Do.: 11.00 Uhr.
Bitte beachten Sie, dass die Abschluss-Pressekonferenz am Fr., 02.05.03 um 12.00 Uhr beginnt.

Rückfragen:
Esther K. Heyer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 089 - 94979415, Mobil: 0163 - 600 40 60
Fax: 089 - 949-79856
Mail: presse@chirurgie2003.de
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