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Hochschule Zittau/Görlitz präsentiert sich

01.05.2003 - (idw) Hochschule Zittau/Görlitz (FH)

Mit ihrem Studienangebot und einem Erfahrungsbericht zum Studium femininale wird sich die Hochschule Zittau/Görlitz zur Eröffnungsveranstaltung der 1. Sächsischen Berufsorientierungsinitiative "Neugier wecken - Berufe entdecken" in der Johanniskirche Löbau am 05. Mai 2003 präsentieren.

Am Montag, dem 05. Mai 2003, 16.00 Uhr wird die Woche der 1. Sächsischen Berufsorientierungsinitiative "Neugier wecken - Berufe entdecken" in der Johanniskirche zu Löbau eröffnet. Moderiert wird diese Veranstaltung durch Frau Prof. Jutta Blin von der Hochschule Zittau/Görlitz. Die Hochschule selbst wird sich dort mit ihrem Studienangebot und einem Beitrag zu ihren Erfahrungen mit dem Studium femininale, einem Schnupperkurs für Mädchen, präsentieren.

Zudem finden im Rahmen dieses Initiative am Donnerstag, dem 8. Mai 2003, jeweils 14.00 Uhr zusätzliche Veranstaltungen an beiden Hochschulstandorten statt.
In Görlitz kann man sich im Lehrgebäude Hermann-Heitkamp-Haus, Großer Hörsaal, Furtstraße 2 über die Perspektiven in den Studiengängen der Fachbereiche Informatik, Sozialwesen und Wirtschaftswissenschaften Studiengängen informieren.
Am Hochschulstandort Zittau besteht diese Möglichkeit im Lehrgebäude Haus Z II, Raum 3, Schliebenstraße 21. Hier können sich interessierte Jungen und Mädchen über Studienmöglichkeiten und Perspektiven in den Studiengängen der Fachbereiche Bauwesen, Elektro- und Informationstechnik, Mathematik/Naturwissenschaften, Maschinenwesen und Sprachen informieren einschließlich der bestehenden Chancen, die das Studium mit integrierter Berufausbildung - die kooperative Ingenieurausbildung - bietet.

Studium femininale: Trotz guter bis sehr guter Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern (Physik, Chemie, Mathematik, Biologie, Informatik) werden von den Mädchen der Gymnasien mit Beginn der Kurswahl oftmals diese Fächer als Leistungskurse nicht gewählt bzw. nach Möglichkeit sogar abgewählt. Das hat automatisch zur Folge, dass bereits in der Bewerbungsphase zum Studium naturwissenschaftliche Richtungen für Mädchen meist nicht zur Debatte stehen.
An der Hochschule Zittau/Görlitz liegt die Bewerberzahl in den entsprechenden Studiengängen, außer in Biotechnologie (neuer Studiengang), Ökologie und Umweltschutz sowie Architektur, unter 15%. Insgesamt sind nur knapp ein Drittel aller Studierenden in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen weiblich.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist ein frühzeitiges Arbeiten mit den Schülerinnen Voraussetzung. Ein Heranführen an die Gegenstände besagter Studiengänge sollte deshalb bereits in der 8. Klassenstufe einsetzen. Das tradierte Rollenverhalten der Schülerinnen ist zu diesem Zeitpunkt schon relativ gefestigt, aber im 11. und 12. Schuljahr meist schon unumkehrbar. Mit den Schnupperkursen sollen mit speziellen Angeboten vor allem die Mädchen angesprochen werden, die eben noch nicht wissen, was sie einmal studieren wollen und sich ihre Neugier und Offenheit auch für "mädchenuntypische" Studiengänge erhalten haben. Sie erhalten allgemeine Informationen zu Studienmöglichkeiten, bekommen Eindrücke über den Studienablauf, erleben Studenten gemeinsam im Praktikum und können selbst Versuche durchführen. In Gesprächsrunden mit Studentinnen der entsprechenden Studiengänge erfahren sie mehr über Studieninhalte, über berufliche Perspektiven der Absolventinnen, aber auch über das Leben als Studentin und die kulturellen Möglichkeiten an den Hochschulstandorten.
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