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Das Mittelalter im Fokus der Geschlechterforschung

01.05.2003 - (idw) Universität des Saarlandes

Gender Studies an der Universität des Saarlandes

Gender Studies sind ein aktuelles und fachübergreifendes Thema moderner Forschung und Lehre. Dem Ansatz, gesellschaftliche, sprachliche, literarische und andere kulturelle Phänomene und historische Entwicklungen unter geschlechtsspezifischer Perspektive zu untersuchen, ist an der Universität des Saarlandes jeweils im Sommersemester eines Akademischen Jahres eine Gastprofessur gewidmet.

Aktuell nimmt diese Aufgabe Privatdozentin Dr. Cordula Nolte (Universität Greifswald) wahr. Die Historikerin ist Expertin für das Mittelalter und für die Übergangsphase in die Frühneuzeit hinein. Über diesen Zeitraum forscht und lehrt Cordula Nolte unter dem Leitaspekt "Geschlecht", wobei ihr Interesse der alltäglichen Lebenspraxis ebenso gilt wie Herrschaftsstrukturen und kirchlich religiösen Normen. Zu diesem vielschichtigen Themenkreis bietet die Gastprofessorin vier Lehrveranstaltungen an:

1. die Vorlesung Geschlechtergeschichte des Mittelalters,
2. das Oberseminar Ehe -Familie - Haushalt im Spätmittelalter,
3. das Proseminar Religiöse Lebensformen von Frauen im Mittelalter und
4. die Übung Körper und Geschlecht im Mittelalter und in der Frühneuzeit.

Außer für Studierende der Geschichtswissenschaften dürften die Lehrveranstaltungen auch für Studierende der Nachbardisziplinen wie Archäologie, Theologie, Historische Anthropologie und Literaturgeschichte von besonderem Interesse sein.

Für Interviews über Einsichten geschichtswissenschaftlicher Gender Studies für die Epochen Mittelalter und Frühneuzeit steht Dr. Cordula Nolte gerne zur Verfügung. Fragen zum Konzept der Gastvorlesung Gender Studies an der Universität des Saarlandes im Allgemeinen beantwortet Universitätspräsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel.

Kontakt: PD Dr. Cordula Nolte, Tel: 0681/302-3363 oder 0202/7477920.
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