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II. Hamburger Fachtagung zur Raucherentwöhnung am 7.5.2003

01.05.2003 - (idw) LBK Hamburg (Landesbetrieb Krankenhäuser)

Am 7. Mai findet im Klinikum Nord - Ochsenzoll die zweite Hamburger Fachtagung zur Raucherentwöhnung statt - diesmal zum Thema "Nichtraucherschutz".

In Deutschland arbeiten etwa drei Millionen Arbeitnehmer in Räumen, in denen regelmäßig geraucht wird. Tabakrauch enthält mehrere tausend Chemikalien, darunter zahlreiche giftige Stoffe wie Kohlenmonoxid, Stickoxid, Blausäure und Benzochinon sowie krebserregende Substanzen. Jedes Jahr sterben allein in Deutschland 400 Menschen durch unfreiwilliges Einatmen von Tabakrauch an Lungenkrebs. Auch die Wirtschaft wird durch das Rauchen geschädigt, zum einen durch den um den Faktor Drei erhöhten Krankenstand unter Rauchern und zum anderen durch häufige Störungen des Betriebsklimas zwischen Rauchern und Nichtrauchern.
Obwohl viele Raucher lieber heute als morgen mit dem Rauchen aufhören möchten, fällt es ihnen besonders am Arbeitsplatz sehr schwer, auf die Zigarette zu verzichten. Hier kann eine betriebliche Gesundheitsförderung helfen, sofern sie sich mit der Problematik der Raucherberatung und -entwöhnung befasst. Auf der Fachtagung werden sich erfolgreiche Initiativen zur betrieblichen Raucherentwöhnung vorstellen. Experten aus dem ganzen Bundesgebiet werden Grundlagen und Strategien erörtern und die Möglichkeiten ausloten, die gesundheitsfördernde Netzwerke für die Raucherentwöhnung und den Nichtraucherschutz bieten.
Herzlich laden wir Sie zur Pressekonferenzein

am Mittwoch, dem 7. Mai 2003 um 11.00 Uhr ins
Klinikum Nord-Ochsenzoll, Langenhorner Chaussee 560, 22419 Hamburg,
Haus 81, Sozialtherapiezentrum

Thema: Nichtraucherschutz von oben und von unten.

Als Gesprächspartnerinnen stehen Ihnen unter anderem zur Verfügung:

- Michaela Goecke, Bundesvereinigung für Gesundheit e.V.: "Der Weg zu rauchfreien Arbeitsplätzen - Möglichkeiten des Gesetzgebers"
- Claudia Ranft, Projektleiterin der Hochschule für Wirtschaft und Politik: "HWP rauchfrei! - die Grenzen demokratischer Aushandlungsprozesse"

Das Klinikum Nord des LBK Hamburg hat mit Unterstützung von Krankenkassen, Pharmafirmen und weiteren Institutionen ein Modellprojekt ins Leben gerufen, um mit bereits erfolgreich erprobten und wissenschaftlich fundierten Methoden ausstiegswilligen Rauchern effektiv zu helfen. Das Angebot reicht von der Rauchersprechstunde im Krankenhaus bis hin zu Entwöhnungskursen in den Einrichtungen des LBK Hamburg oder auch vor Ort in norddeutschen Betrieben.
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