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Personalia aus der Universität Augsburg

02.05.2003 - (idw) Universität Augsburg

DÜSSELDORF RUFT

PROF. DR. NILS JANSEN (Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Privatrechtsgeschichte sowie Rechtsphilosophie) hat einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Privatrecht an der Universität Düsseldorf erhalten.


FLORENTISCHE KOOPERATION

PROF. DR. FRITZ COLONIUS (Angewandte Analysis) hat vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des VIGONI-Programms zur deutsch-italienischen Zusammenarbeit 9400 Euro für eine Kooperation mit dem Departimento di Sistemi e Informatica der Universität Florenz erhalten.


EMINENT SCIENTIST

In Würdigung seiner bahnbrechenden Arbeiten zu Brownschen Motoren und zum Quantentransport bei Anwesenheit starker äußerer Felder hat PROF. DR. PETER HÄNGGI (Lehrstuhl für Theoretische Physik I) hat für die Jahre 2003/04 den Eminent Scientist Award des Japanischen Instituts RIKEN (Government Institution) zugesprochen bekommen.


JSPS-PROMOTED NACH JAPAN

PROF. DR. HANS HILLENBRAND (Didaktik der Geographie) ist von der "Japan Society for the Promotion of Science" (JSPS) zu einem zweimonatigen Forschungsaufenthalt nach Japan eingeladen worden. Hillenbrand will während dieses Aufenthaltes über Umweltprobleme und -erziehung, über Technopolis- und Verkehrsfragen sowie über Medienerziehung an den allgemeinbildenden Schulen und Universitäten forschen. Sein weiteres Augenmerk gilt neueren Tendenzen der Stadtplanung Tokyos und dem Stand der Universitätsforschungsarbeiten in Bezug auf Naturkatastrophen. Gastgeber ist Prof. Dr. M. Kaneda von der Chuo-Universität in Tokyo. Nach Forschungsaufenthalten in den Jahren 1996 und 2000 ist dies bereits die dritte Einladung durch die JSPS, der Hillenbrand folgt.


ÜBER DIOKLETIAN IN SEINEM PALAST GETAGT

PROF. DR. WOLFGANG KUHOFF (Alte Geschichte) nahm vom 2. bis 5. April 2003 am Internationalen Diokletian-Symposium "Das Imperium zwischen Zentralisierung und Regionalisierung" teil, das im historischen Palast des Kaisers Diokletian (284-305 n. Chr.) in der kroatischen Stadt Split stattfand. Er hielt hier den einleitenden Vortrag "Aktuelle Perspektiven der Diokletian-Forschung".


DOPPELTER PUKELSHEIM ZUM WAHLWOHL ZÜRICHS

PROF. DR. FRIEDRICH PUKELSHEIM (Lehrstuhl für Stochastik und ihre Anwendungen) hat auf Anfrage der Direktion der Justiz und des Inneren des Kantons Zürich einen Vorschlag für die Novellierung des dortigen Wahlsystems vorgelegt. Traditionell wählt der Kanton Zürich in achtzehn getrennten Wahlkreisen. Aufgrund der Bevölkerungsmobilität sind einige davon so klein geworden, dass nur noch vier Mandate zu vergeben sind. Das schweizerische Bundesgericht hatte im Dezember vorigen Jahres entschieden, dass bei so wenig Sitzen und zwölf und mehr kandidierenden Parteien den Grundsätzen einer Verhältniswahl nicht mehr Genüge getan wird. Als Alternativen standen bisher die Zusammenlegung von Wahlkreisen oder die Einführung von Wahlkreisverbänden zur Diskussion. Die von Pukelsheim vorgeschlagene "Doppeltproportionale Divisormethode mit Standardrundung" erhält dagegen die gewachsene Wahlkreisstruktur und begnügt sich allein damit, das Verfahren zur Verrechnung von Wählerstimmen in Mandate den Zürcher Gegebenheiten anzupassen. Die "doppelte" Proportionalität bezieht sich darauf, dass sowohl die Verhältnismäßigkeit zwischen den kandidierenden Parteien wie auch die Verhältnismäßigkeit zwischen den existierenden Wahlkreisen gewahrt wird. Die vorbereitende parlamentarische Kommission hat nach Anhörung Pukelsheims mit einem einstimmigen 14:0 Votum dem Kantonsrat empfohlen, die Methode zu übernehmen. Über die öffentliche Präsentation dieser Initiative berichtete die Neue Zürcher Zeitung am 25. April 2003 unter der Überschrift "Doppelter Pukelsheim" (siehe http://www.math.uni-augsburg.de/stochastik/pukelsheim/nzz.html).


AUGSBURGER (BEI-)RAT FÜR DORTMUNDER LEHRERBILDUNG

PROF.DR.KASPAR H.SPINNER (Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur) ist vom Rektor der Universität Dortmund in den "Beirat zur Reform der Lehrerbildung" an der Universität Dortmund berufen worden.


IN DEN USA ÜBER ZIEMLICH ALTEUROPÄISCHES REFERIERT

PROF. DR. WERNER WILLIAMS (Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters) hat im März 2003 während einer USA-Reise Gastvorträge an der Princeton University, an der University of Pittsburgh und an der University of Illinois (Champaign/Urbana) gehalten.
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