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Zunehmender wachsender Anspruch des Patienten nach Ästhetik

06.05.2003 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V.

Am 31.1 und 1.2. 2003 fand in Leipzig unter der Tagungsleitung von Frau PD Dr. A. Makuch vom Lehrstuhl für Kinderzahnheilkunde die 15.Jahrestagung des Arbeitskreises für Psychologie und Psychosomatik in der Zahnheilkunde der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zum Thema "Psychologie und Ästhetik - Anspruch und Wirklichkeit" statt.

Die letzte Jahrestagung des Arbeitskreises für Psychologie und Psychosomatik in der Zahnheilkunde der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde befasste sich mit dem wachsenden Anspruch der Patienten nach ästhetischer Verbesserung ihres äußeren Erscheinungsbildes unter besonderer Berücksichtigung des Gesichts und der sichtbaren Zahnreihen.

Der Frage, was unter dem Begriff einer anspruchsvollen Ästhetik zu verstehen ist, wurde bereits weit vor unserer Zeit nachgegangen. Mit Literaturstellen aus der griechischen und römischen Antike wurde belegt, dass bereits zu dieser Zeit schriftliche Empfehlungen zu einem gepflegten Äußeren und zu dem Zusammenhang zwischen Zähnen, Ästhetik und Psyche festgehalten wurde. Im 19. Jahrhundert beschäftigte sich vor allem Gustav Theodor Fechner als Begründer der experimentellen Ästhetik mit der für ihn wichtigsten Frage: "Warum missfällt oder gefällt etwas und wiefern hat es das Recht zu gefallen und zu missfallen".
Wie ein roter Faden zog sich die Warnung durch die meisten Vorträge, dass bei dem Wunsch des Patienten nach ästhetischer Optimierung die Funktion des Gebisses, individuelle psychische Variablen und soziale Lebensbedingungen des Patienten nicht vernachlässigt werden dürfen. Ob ein psychologischer Vorteil durch eine verbesserte Gesichtästhetik im Sinne einer Steigerung des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit zu erreichen ist, muß im Vorfeld der Therapie in Abhängigkeit von diesen Variablen mit dem Patienten diskutiert werden.
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