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Treffen für die Vergleichende Immunologie

02.10.2008 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

"National Meeting of Developmental and Comparative Immunology" tagt vom 8. bis 10. Oktober 2008 an der Universität Gießen Über 40 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland werden sich in der Zeit vom 8. bis 10. Oktober 2008 an der Universität Gießen zu aktuellen Fragen der Vergleichenden Immunologie austauschen. Beim "National Meeting of Developmental and Comparative Immunology" geht es unter anderem um Erkennungsstrategien in Pflanzen, Wirbellosen und Wirbeltieren, um Immunität und Entwicklung sowie um angeborene und erworbene Immunität.

Plenarvortragende werden der Präsident der internationalen Gesellschaft für Vergleichende Immunologie (ISDCI), Prof. Dr. Kenneth Söderhäll (Universität Uppsala), sowie Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel (Vizepräsident der Universität Gießen), Prof. Dr. Thomas C.G. Bosch (Universität Kiel) und Prof. Dr. Werner E.G. Müller (Universität Mainz) sein.

Das Treffen beginnt am Mittwoch, 8. Oktober 2008 ab 18 Uhr im Uni-Hauptgebäude, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen. Offiziell eröffnet wird es erst einen Tag später um 9 Uhr. Veranstaltungsort ist das Interdisziplinäre Forschungszentrum (IFZ), Raum B 301, Heinrich-Buff-Ring 26, 35392 Gießen. Organisatoren des Meetings sind PD Dr. Ellen Kauschke (Institut für Allgemeine Zoologie und Entwicklungsbiologie) und Prof. Dr. Andreas Vilcinskas (Institut für Phytopathologie und Angewandte Zoologie). Sie stehen am 9. Oktober um 12. 30 Uhr Medienvertretern für Rückfragen zur Verfügung.

Die Vergleichende Immunologie hat in den vergangenen Jahren dank neuer Erkenntnisse zur angeborenen Immunität große Beachtung erfahren. Mittels moderner molekularer Methoden wurden wesentliche Erkenntnisse zur Stammesgeschichte der Abwehrmechanismen erbracht. Zudem wurden Moleküle mit biomedizinischem Anwendungspotenzial identifiziert und Immunfaktoren als Biomarker beschrieben. Bei einem Biomarker handelt es sich um einen Indikator, der beispielsweise über die Stärke oder Schwäche der Immunabwehr auf Veränderungen in einem Organismus hinweist, etwa bei einer Infektion.

Die Universität Gießen ist bereits zum zweiten Mal Gastgeber des Treffens - und im Jahr 2008 dafür besonders prädestiniert. Denn die Verleihung des Nobelpreises für Medizin an Elias Metchnikoff jährt sich zum 100. Mal. Metchnikoff führte als Student der Zoologie in Gießen Untersuchungen durch.

Kontakt:
PD Dr. Ellen Kauschke, Institut für Allgemeine und Spezielle Zoologie
Stephanstraße 24, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-35657, Fax: 0641 99-35609
E-Mail: Ellen.Kauschke@allzool.bio.uni-giessen.de
Weitere Informationen: http://www.uni-giessen.de/DCI
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