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Konferenz zur grenzüberschreitenden Hochschulkooperation

06.10.2008 - (idw) Universität Flensburg

Crossing National Boundaries - Konferenz zur grenzüberschreitenden Hochschulkooperation am 29. und 30. September Europa wächst zusammen, Grenzregionen, die früher abseits wirtschaftlicher Zentren lagen, haben die Chance, sich zu wirtschaftlichen und kulturellen Anziehungspunkten zu entwickeln. Über die Möglichkeiten, die sich in diesem Zusammenhang den Hochschulen in Grenzregionen bieten, diskutierten am Montag und Dienstag etwa 60 Teilnehmer der internationalen Konferenz Crossing International Boundaries. Gäste aus Kanada, Belgien, Frankreich, Dänemark, England, Ungarn, Holland und Deutschland berichteten an der Universität Flensburg über Hochschul-Kooperationen über Grenzen hinweg.

Die Teilnehmer befassten sich unter anderen damit, wie die verschiedenen Hochschulen - auch auf dem amerikanischen Kontinent - ihre Studiengänge organisieren, die die Kultur und Geschichte Europas vermitteln (European Studies), und auf welche Inhalte die Universitäten dabei Wert legen. Zudem sprachen die Teilnehmer über Möglichkeiten, die sich bei Hochschul-Kooperationen in Grenzregionen ergeben und über Hindernisse die auftreten. Einig waren sich die Konferenzteilnehmer, dass die Mobilität der Studierenden in internationalen Studiengängen dadurch gefördert werden solle, dass Auslandsaufenthalte in den Lehrplänen mit aufgenommen werden sollten, um Studierenden den nötigen Freiraum zu schaffen.

Prof. Dr. Gerd Grözinger vom Internationalen Institut für Management an der Universität Flensburg organisierte die Konferenz. Für ihn hat die Zusammenarbeit der Universität Flensburg mit der Syddansk Universitet ein hohes Niveau erreicht, das habe die Konferenz gezeigt, sagte der Wissenschaftler. Die Zusammenarbeit hier im Norden sei vergleichsweise eng, dies würden die gemeinsamen Studiengänge zeigen, die auf gemeinsame Strukturen basierten. Zudem sei die Sprachbarriere in dieser Region vergleichsweise gering und das käme der Kooperation sehr zu Gute. Wichtig sei in Zukunft, auch die Zusammenarbeit in der Forschung und der Ausbildung von Doktoranden, auf den Weg zu bringen, so Grözinger abschließend. Da habe man viel von anderen positiven Beispielen erfahren, etwas einer jetzt beginnenden großen Zusammenarbeit in der Region Saar-Lothringen-Luxemburg.

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