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ConWeaver erfolgreich angewendet

06.10.2008 - (idw) Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

In vielen Unternehmen schlummert Wissen, das nicht ausreichend genutzt wird. Die am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelte semantische Suchmaschine ConWeaver bietet hierfür Lösungen. Auf dem 4. Semantics Day am 12. November 2008 präsentieren und diskutieren Anwender der ConWeaver-Technologie ihre Ergebnisse. "Wenn wir wüssten, was wir alles wissen!" lautet der berühmte Satz, der das Dilemma der heutigen Informationsüberflutung beschreibt. Das wertvolle Wissen der Unternehmen, das in Form von unterschiedlichen Dateien, Akten, Objekten auf verschiedenen Datenbanken, Netzwerken und Datenträgern liegt, wird oftmals nur unzureichend genutzt. Die Suche nach relevanten Informationen wird zunehmend schwieriger und nimmt unnötig viel Zeit in Anspruch.

Moderne Methoden des Informations- und Wissensmanagements können diese Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen wesentlich verbessern. Auf dem Anwenderworkshop am 12. November 2008 im Fraunhofer IGD referieren Anwender und Entwickler über ihre bisherigen Erfahrungen rund um die semantische Suche mit ConWeaver. Bereits zum vierten Mal veranstaltet das ConWeaver-Team den "Semantics Day" und stellt dort seine innovative Technologie vor. Der Schwerpunkt dieses "Science meets Business"-Workshops liegt auf der erfolgreichen Anwendung der ConWeaver-Technologie.

Projektleiter Dr. Thomas Kamps und der ConWeaver-Entwickler Richard Stenzel zeigen in ihren Vorträgen, wie die Fraunhofer-Software es ermöglicht, Wissen weitgehend automatisiert aus den unterschiedlichsten Datenbanken zu extrahieren, miteinander zu verknüpfen und als übersichtlich strukturierte Wissensnetze darzustellen. Beate Kögel, Projektleiterin des technischen Wissensmanagements bei der Bilfinger Berger AG, zeigt, warum ihr Unternehmen die semantische Technologie einsetzt und welche Vorteile die Integration der Unternehmensdaten in eine intelligente semantische Suche hatte. Von ihren Projekterfahrungen mit der neuartigen semantischen Suchtechnologie berichtet auch Andrea Hammerl vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM. Dr. Torsten Antoni vom Forschungszentrum Karlsruhe referiert über das gemeinsame Projekt mit ConWeaver im Zusammenhang mit dem Teilchenbeschleuniger am CERN, der im September 2008 offiziell in Betrieb genommen wurde.

Das detaillierte Programm sowie ein Anmeldeformular zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.conweaver.de.

Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro. Darin enthalten sind alle Tagungsunterlagen sowie ein Mittagsimbiss und Getränke. Für Studenten und Alumni des Fraunhofer IGD gilt eine reduzierte Gebühr von 75 Euro. Für Journalisten ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, um Anmeldung wird aber gebeten.

4. Semantics Day "Anwenderworkshop - Semantische Suche mit ConWeaver"
Zeit: Mittwoch, 12. November 2008, 10.00 - 15.40 Uhr
Ort: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt


Ansprechpartner:

Dr. Thomas Kamps
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD Deputy Department Manager/Head of ConWeaver Team

Geschäftsführer ConWeaver GmbH

Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Tel +49 6151 155-651
Fax +49 6151 155-139
Email: thomas.kamps@igd.fraunhofer.de
Weitere Informationen: http://www.igd.fraunhofer.de/igd-a3/index.html http://www.conweaver.de
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