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Pierre Monnet hat sein Amt als Präsident der Deutsch-Französischen Hochschule angetreten

14.01.2009 - (idw) Deutsch-Französische Hochschule DFH

Pierre Monnet, bis Ende 2008 Vizepräsident der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH), hat am 1. Januar 2009 die Nachfolge von Dieter Leonhard als Präsident der DFH angetreten. Otto Theodor Iancu übernahm zeitgleich das Amt des Vizepräsidenten. Dieses neue Tandem an der Spitze der DFH möchte die Entwicklung der DFH weiter vorantreiben und sie in der sich im stetigen Wandel befindlichen deutschen und französischen Hochschullandschaft positionieren. Pierre Monnet hat Anfang Januar 2009 sein Amt als Präsident der DFH angetreten. "Ich möchte diese Institution voranbringen und ihr ganzes Potential ausschöpfen: Strukturierung des Studiums und der Lehre, einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von deutsch-französischen Führungskräften in allen Fachbereichen leisten und den Berufseinstieg der DFH-Absolventen erleichtern," erklärt er. "Wir werden weiter daran arbeiten aus der DFH einen Exzellenzpool zu machen - Exzellenz des Studiums, Exzellenz des Abschlussdiploms - im Rahmen perfekter Bikulturalität und Sprachenvielfalt. Vor allem im Hinblick auf das zehnjährigen Jubiläum der DFH in 2009 ist dies ein wichtiges Anliegen."

Pierre Monnet ist Spezialist für mittelalterliche Geschichte unter besonderer Berücksichtigung Deutschlands und blickt auf eine 15-jährige Erfahrung in der deutsch-französischen wissenschaftlichen Kooperation zurück. Im Jahr 2008 bekleidete er das Amt des Vizepräsidenten der DFH, nachdem er nacheinander als Maître de Conférences an der Université de Bourgogne (1994), stellvertretender Direktor der Mission Historique Française (MHFA) in Göttingen (1996), als Direktor der MHFA (1999) und schließlich als Professor für mittelalterliche Geschichte an der Université de Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines (2003) tätig war.

Seit 2006 ist der Absolvent der École normale supérieure (ENS) und " agrégé d'histoire " Pierre Monnet " directeur d'études " an der Ecole des hautes études en sciences sociales (EHESS), wo er unter anderem die Leitung des deutsch-französischen Graduiertenkollegs zwischen der EHESS und der Humboldt-Universität zu Berlin übernahm und zur Einführung eines deutsch-französischen Masters in Geschichte zwischen der EHESS und der Universität Heidelberg beitrug. Zudem ist er Mitglied der Expertenkommission des deutsch-französischen Geschichtsbuchs. Im Jahr 2001 wurde er zunächst Mitglied und anschließend Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der DFH.

Otto Theodor Iancu trat seinerseits Anfang Januar die Nachfolge von Pierre Monnet als Vizepräsident der DFH an. Mit 54 Jahren ist Otto Theodor Iancu ein Experte der internationalen Hochschulkooperation. Seit 1996 ist der Professor für technische Mechanik und Werkstoffkunde Studiengangsleiter und Programmbeauftragter des deutsch-französischen Ingenieurstudiengangs Fahrzeugtechnologie, der gemeinsam von der Hochschule Karlsruhe und der "Ecole Nationale Supérieure des Mécaniques et des Microtechniques de Besançon (ENSMM)" angeboten wird. 2006 war er Gründungsprodekan der Fakultät für Mechatronik und Naturwissenschaften an der Hochschule Karlsruhe. Zudem hat er die Funktion des Auslandsbeauftragten der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik der Hochschule Karlsruhe inne.

Seit 1997 ist Otto Theodor Iancu Direktoriumsmitglied des Instituts für Fremdsprachen der Hochschule Karlsruhe. Er war zudem Mitglied im Expertenkreis der Hochschulrektorenkonferenz für die internationale Ausrichtung der Hochschulausbildung im Bologna-Prozess (1999-2000) und Mitglied des Hochschulrats der DFH (2006-2008). In den Jahren 2001-2003 und 2006-2008 war er im Senat der Hochschule Karlsruhe tätig.

Dieter Leonhard hat erfolgreich die Ämter des Vizepräsidenten (2004-2005) und anschließend des Präsidenten (2006-2008) der DFH bekleidet und ist seit Januar 2008 Rektor der Hochschule Mannheim.

Die DFH würdigt das bedeutende Engagement ihres Altpräsidenten Dieter Leonhard und dankt ihm für sein positives und dynamisches Wirken im Dienste der Institution. Sie wünscht ihm alles Gute für seine berufliche sowie persönliche Zukunft.

Über die Deutsch-Französische Hochschule

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist ein Verbund von 169 Partnerhochschulen aus Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern, im Fall der trinationalen Studiengänge. Seit 1999 fördert sie die deutsch-französische Kooperation in den Bereichen Hochschulbildung und Forschung.

Aktuell zählt die DFH 4600 Studierende und konzentriert sich auf drei Schlüsselsektoren:
- Hochschulbildung: bi- und trinationale mit Doppeldiplom abschließende Studiengänge
- Forschung: deutsch-französische Doktorandenkollegien, deutsch-französische Sommerschulen und binationale Promotionsverfahren

- beruflicher Einstieg: das Deutsch-Französische Forum und die Deutsch-Französische Servicestelle ABG-DFH, die im März 2008 gegründet wurde

Die DFH wird auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Kultusministerkonferenz sowie dem Auswärtigen Amt finanziert und auf französischer Seite vom Ministère des Affaires Etrangères et Européennes und dem Ministère de l'Enseignement supérieur et de la Recherche.
Weitere Informationen: http://www.dfh-ufa.org
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