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UKE bezieht modernsten Klinikneubau Europas

01.02.2009 - (idw) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat an diesem Wochenende das neue Klinikgebäude im Zentrum des UKE-Geländes bezogen. Seit Sonnabend morgen, 7.00 Uhr, sind nacheinander 17 Kliniken mit ihren Patienten in das 200 Meter lange und 120 Meter breite Gebäude eingezogen. Am Sonntag um 16 Uhr waren alle Patienten in ihre neuen Stationen eingezogen. " Die Operation 'Umzug' ist erfolgreich gelaufen. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Umzugsteam, auf die vielen freiwilligen Helfer und alle Mitarbeiter, die dafür gesorgt haben, dass jeder Patiententransport, aber auch die Anlieferung der vielen teuren Medizingeräte und Umzugskartons planmäßig abgelaufen sind. Ebenso beeindruckend ist das enorme Engagement der Mitarbeiter auf den Stationen, die mit viel Improvisationskraft die aufgetretenen Probleme in den Griff bekommen. Auch die Patienten haben den Umzug sehr positiv begleitet. Die positive Resonanz der Patienten auf die neue Umgebung empfinden alle UKEler als Bestätigung und Entlohnung für die viele vorausgegangene Arbeit. Das Neue UKE ist da und wird, wie geplant, morgen früh um 7.00 Uhr seinen normalen Betrieb aufnehmen ", sagt Prof. Dr. Jörg F. Debatin, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE.

Insgesamt sind an beiden Tagen rund 350 Patienten umgezogen, unter ihnen allein 12 Mütter mit ihren neugeborenen Babys. Samstag waren alle Einheiten der Intensivmedizin, die Operationssäle, die Zentrale Notaufnahme, die Geburtshilfe und die Polikliniken an der Reihe, am Sonntag folgten alle Normalpflegestationen, die Stroke Unit sowie verschiedene Untersuchungsbereiche.

Gleich ab Sonnabend früh zogen die Intensivstationen mit insgesamt 37 Patienten um. "Die Patienten liegen zum Teil im Koma, werden beatmet oder sind an die Leberersatzdialyse angeschlossen. Wir haben uns auf diesen Umzug sehr lange und sehr sorgfältig vorbereitet. Zwei Mitarbeiter waren eigens dafür freigestellt. Wir hatten während des Umzugs dreimal soviel Ärzteteams im Einsatz als im Alltag erforderlich: Im Neuen Klinikum, auf der bisherigen Station und zur Begleitung der Patienten. Alles hat sehr gut funktioniert", sagt Dr. Stefan Kluge, kommissarischer Leiter der Klinik für Intensivmedizin.

Die erste Geburt im Neuen Klinikum erfolgte bereits am Sonnabend um 22.48 Uhr. Bis zum jetzigen Zeitpunkt erblickten in den neuen Kreißsälen zwei Jungs und zwei Mädchen das Licht der Welt. Im neuen, modernen OP-Trakt haben bereits die ersten Eingriffe stattgefunden: Bis 16.00 Uhr gab es dort fünf Operationen.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten neben dem Umzugsplanungsteam und den UKE-Mitarbeitern auf ihren Stationen auch rund 300 freiwillige Helfer aus dem UKE. 400 Mitarbeiter der Firma AllTrans waren im Einsatz. Zusätzlich waren insgesamt 35 Krankentransportwagen und 80 Krankentransporthelfer der Firma G.A.R.D. vor Ort. Auch der Geschäftsbereich IT war am Sonnabend und am Sonntag mit 50 eigenen und 30 externen Mitarbeitern im Einsatz.

"Es hat alles sehr gut geklappt. Die Stimmung auf den Stationen ist gut", sagt Ricarda Klein, Direktorin für Patienten- und Pflegemanagement im UKE. "Besonders freuen wir uns über den Einsatz der Pflegekräfte auf den Stationen und das Engagement der vielen freiwilligen Helfer."

Komplett abgeschlossen ist der Umzug am Montag früh um 7.00 Uhr, wenn die neue Zentrale Notaufnahme ihren Betrieb aufnimmt. Zuvor was das UKE das ganze Wochenende über von der Hamburger Notfallversorgung abgekoppelt.

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